Expertenbeitrag

 Arman Sarhaddar

Arman Sarhaddar

CEO, Vault Security Systems AG

Cyberkriminalität in der Coronakrise
Wie die Blockchain vor Arzneimittelfälschungen schützt

Von Arman Sarhaddar 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Während Wissenschaftler weltweit nach einer zielgerichteten Behandlung von COVID-19 suchen, bringen organisierte Banden mehr und mehr gefälschte Medikamente in den Umlauf. Eine gesundheitsgefährdende Entwicklung, die gestoppt werden muss. Hier kann die Blockchain-Technologie Abhilfe schaffen.

Gefälschte Arzneimittel können ein großes Risiko darstellen - die Blockchain kann helfen, solche Fälschungen zu identifizieren.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Gefälschte Arzneimittel können ein großes Risiko darstellen - die Blockchain kann helfen, solche Fälschungen zu identifizieren.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Die Blockchain-Technologie steht für Dezentralität, Vertrauen, Anonymität, Transparenz und Manipulationssicherheit. Das sind Eigenschaften, die auch außerhalb der Finanzwelt eine wichtige Rolle spielen können – zum Beispiel bei der Bekämpfung des Coronavirus. Nicht zuletzt deshalb hat sich auch die Weltgesundheitsorganisation WHO schon Ende März mit Firmen wie IBM, Oracle und Microsoft zusammengeschlossen, die die Blockchain-Technik bereits nutzen, um eine Plattform zu entwickeln, auf der Daten zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gesammelt und geteilt werden.

Eine derartige Plattform ist längst nicht die einzige Möglichkeit, Blockchain in der aktuellen Gesundheitskrise einzusetzen. Die Technologie hat das Zeug, bei der Bewältigung der Pandemie in vielerlei Hinsicht zu helfen. Um die gesundheitlichen Gefährdungen der Bevölkerung in der Zeit des globalen Güterhandels zu verringern, kann die Blockchain ganz konkret bei der Bekämpfung der Arzneimittelfälschung eingesetzt werden.