Immersives Computing Wie deutsche Unternehmen von Spatial Computing profitieren können
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Der Sprung vom begrenzten bildschirmbasierten Computing zum immersiven Spatial Computing gilt als revolutionär. In der Industrie stellt die Möglichkeit, Produkte mit digitalen Inhalten und Ortsbezug zu versehen, in verschiedener Hinsicht eine Quelle künftiger Wertschöpfung dar.
Beim Spatial Computing verschmelzen digitale Inhalte (in 2D oder 3D) mit der physischen Umgebung und geben ihr eine neue Bedeutung. In seiner einfachsten Form, als Augmented Reality (AR), blendet das System digitale Bilder und Inhalte über Bildschirme oder Brillen in die reale Welt ein. Klassische Beispiele sind Heads-up-Displays in Autos oder Spiele wie PokemonGo. Im Consumer Bereich ist dieses Konzept bereits angekommen. Der nächste, bedeutendere Schritt im Spatial Computing ist die MR (Mixed Reality), bei der sich die digitalen Bilder und Texte mit physischen Objekten in der realen Welt verbinden. Für MR benötigt man in der Regel Brillen wie die von Google, Magic Leap oder Snap, um eine vollständig ineinander übergehende Umgebung zu schaffen. Zu den herausragenden Beispielen gehören Verbrauchermarken wie Porsche mit ihrem AR-Konfigurator und Lego mit Technic AR oder interne Design-Tools bei Automobilherstellern wie BMW oder Mercedes. Viele Beispiele aus dem Consumer Bereich basieren auf Smartphones oder Tablets als Zwischenmedium. Doch mit der Einführung neuer Brillen von Marken wie nReal, Magic Leap, Google, Microsoft und Apple ändern sich die Gegebenheiten.
Verbesserte Arbeit in Produktion und Logistik
Dieser Aspekt ist die unmittelbare Quelle für den Wert von Spatial Computing für die Industrie. Im Consumer-Bereich haben Unternehmen bereits große Fortschritte gemacht. Das Zögern der Verbraucher, AR-fähige Brillen zu tragen, ist am Arbeitsplatz nicht das Problem. Produzierende Unternehmen wie Lager- und Versandunternehmen und Fluggesellschaften haben erfolgreiche Beispiele dafür vorgestellt, wie sie die Fähigkeiten und Fertigkeiten ihrer Mitarbeiter mit Spatial Computing erweitern können. Ein aktuelles Beispiel ist das "Tech Live Look"-Tool von Porsche. Es ermöglichte Technikern in Autohäusern, sich mit Hilfe von Smart Glasses mit Experten zu verbinden, um Hilfe bei komplexen Reparaturen zu erhalten.
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