Künstliche Intelligenz
Wie Chat GPT und Co. der Industrie neue Wege aufzeigen

Ein Gastbeitrag von Andrej Nikonov* 4 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere Chat GPT, bietet enormes Potenzial - vor allem auch für die Fertigungsindustrie. Um die größten Vorteile für die eigene Produktion zu erzielen und Stolpersteine zu vermeiden, sollten Unternehmen einige Punkte beachten.

Die Einsatzmöglichkeiten von KI in der industriellen Fertigung sind vielfältig und von Branche zu Branche unterschiedlich.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Einsatzmöglichkeiten von KI in der industriellen Fertigung sind vielfältig und von Branche zu Branche unterschiedlich.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Mit der Veröffentlichung von Chat GPT ist das Bewusstsein über den Fortschritt Künstlicher Intelligenz und ihrer vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten weiter gewachsen. Die breite Öffentlichkeit erkennt zunehmend, dass KI in der Lage ist, auch komplexe Aufgaben zu übernehmen und qualitativ hochwertig zu bearbeiten. Es ist daher an der Zeit für Unternehmen umzudenken und die Potenziale der KI für sich zu nutzen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern und nicht den Anschluss zu verlieren. Dies gilt insbesondere für die fertigende Industrie.

Komplexe Sprachmodelle wie Chat GPT umfassen viele Milliarden Parameter. Das Ergebnis: zumindest weitestgehend korrekte und häufig überraschend gute und hilfreiche Antworten. Wichtig ist jedoch, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass diese nicht auf tiefem Wissen, sondern lediglich auf statistischen Wahrscheinlichkeiten beruhen. Fehler und Ungenauigkeiten sind somit nicht auszuschließen. Nichtsdestotrotz bieten sich gerade in der produzierenden Industrie verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten für komplexe Sprachmodelle wie Chat GPT an, beispielsweise im Wissensmanagement und in der Effizienzsteigerung. Weitere vielversprechende Bereiche liegen im Marketing oder dem Industriedesign.