Connectivity
Wi-Fi 6 oder 5G: Was ist besser?

Von Jürgen Schreier 7 min Lesedauer

5G kommt und soll Wi-Fi ersetzen. Doch auch die Wi-Fi-"Fraktion" schraubt die Bandbreite nach oben. Was aber braucht und will der Endanwender wirklich? Vielleicht "nur" die stets beste Internetverbindung zu vertretbarem Preis? Technisch machbar, meint Wireless-Experte Cees Links. Dazu müsse man aber in der Branche umdenken.

Technik hin, Technik her: Der Verbraucher wünscht sich einfach die beste Internetverbindung - überall, zu jeder Zeit und zu einem möglichst günstigen Preis. (Bild:   / CC0)
Technik hin, Technik her: Der Verbraucher wünscht sich einfach die beste Internetverbindung - überall, zu jeder Zeit und zu einem möglichst günstigen Preis.
(Bild: / CC0)

5G steht vor der Tür und war aus diesem Grunde auch eines der zentralen Themen der Consumer Electronics Show (CES) 2019 in Las Vegas. Und wie jedes Mal, wenn ein neuer Mobilfunkstandard angekündigt wird, wird das "Ende von Wi-Fi" vorhergesagt. Das war bereits beim 3G-Standard so, der Wi-Fi (802.11b) redundant machen sollte. Genau das aber geschah nicht. Mit 4G (LTE) wiederholte sich die ganze Geschichte. Zur Disposition stand nun Wi-Fi (802.11ac). Fehlanzeige! Im 5G-Kontext wird Wi-Fi nun erneut abgekündigt , da der neue Mobilfunkstandard sowohl das Innere wie auch das Äußere von Liegenschaften und Gebäuden abdecken werde.

Das wirft die Frage auf: Was werden die Auswirkungen von 5G auf die nächste Generation von Wi-Fi - also Wi-Fi 6 (802.11ax) - sein? Brauchen wir diese überhaupt noch in der 5G-Drahtlos-Landschaft?