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02.09.2025

LPWAN-Technologien im Praxiseinsatz: Darauf kommt es bei NB-IoT und LTE-M an

Wenn Maschinen sprechen, ist manchmal weniger mehr. Zumindest, was das verbrauchte Datenvolumen und den Stromverbrauch betrifft. Genau dafür gibt es LPWAN-Technologien (Low Power Wide Area Network) wie NB-IoT und LTE-M. Sie sind gemacht für IoT-Projekte, die zuverlässig, energieeffizient und kostengünstig funktionieren sollen – auch dort, wo andere Mobilfunkstandards an ihre Grenzen stoßen. Doch welche Technologie ist die richtige für welchen Anwendungsfall? Ein Blick in die Praxis gibt Orientierung.

LTE-M: Mobilfunk für bewegliche IoT-Anwendungen

LTE-M wurde speziell für IoT-Szenarien entwickelt, bei denen Geräte in Bewegung sind und Daten in Echtzeit übertragen müssen. Im Gegensatz zu NB-IoT erlaubt LTE-M einen nahtlosen Wechsel zwischen Funkzellen (Handover) und unterstützt bidirektionale Kommunikation mit geringer Latenz. Auch Sprachdienste via VoLTE sind möglich. Gleichzeitig bleibt der Energieverbrauch niedrig genug, um auch batteriebetriebene Geräte über längere Zeiträume zu betreiben. Damit eignet sich LTE-M besonders für mobile Anwendungen wie Tracking, vernetzte Medizingeräte oder Notrufsysteme.


NB-IoT: Für stationäre IoT-Geräte mit langem Atem

NB-IoT ist eine Mobilfunktechnologie für IoT-Anwendungen, die auf Energieeffizienz und Gebäudedurchdringung ausgelegt sind. Die Technologie nutzt ein besonders schmales Frequenzband, wodurch sie auch dort zuverlässig funktioniert, wo andere Funkstandards versagen, wie in Kellerräumen oder Technikschächten. Geräte senden nur in definierten Intervallen kleine Datenmengen und verbrauchen dabei so wenig Strom, dass sie mit einer Batterie oft über Jahre hinweg betrieben werden können. Ideal ist NB-IoT daher für stationäre Anwendungen wie Parkraumüberwachung, Zählererfassung oder Umweltmessungen. Also überall dort, wo Wartung teuer oder schwer realisierbar ist. Für Stadtwerke, Messdienstleister und Energieversorger ist das eine zukunftsfähige Lösung, um Prozesse zu automatisieren und gleichzeitig Kundenservice und Abrechnungsgenauigkeit zu verbessern, ohne manuelle Ablesung vor Ort.


Der Kontext entscheidet über die Technologie

Diese Beispiele zeigen: Die Wahl der richtigen Funktechnologie beeinflusst maßgeblich die Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines IoT-Projekts. Ob es um die verlässliche Datenübertragung tief im Gebäude oder die nahtlose Kommunikation unterwegs geht, NB-IoT und LTE-M bieten als LPWAN-Technologien jeweils unterschiedliche Vorteile für das Internet der Dinge. Entscheidend ist nicht die Technologie an sich, sondern der passende Einsatzkontext. Als unabhängiger Anbieter von M2M-SIM-Karten, die bereits heute NB-IoT und LTE-M in zahlreichen Ländern unterstützen, helfen wir bei WhereverSIM dabei, genau diese Entscheidung fundiert zu treffen.


Weitere Informationen unter: www.whereversim.de