Industrial Internet of Things
Werkzeugmaschinen werden fit für IIoT-Anwendungen

Von Sariana Kunze 3 min Lesedauer

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Die Werkzeugmaschinenindustrie leidet unter der wirtschaftlichen Lage. Den größten Hebel bietet in Zukunft die digitale Vernetzung. Mit Konnektoren lassen sich Werkzeugmaschinen fit für IIoT-Anwendungen machen.

Cybus erweitert seinen IIoT Edge Hub um Konnektoren für die Interaktion mit Maschinensteuerungen von Siemens Sinumerik und Heidenhain. (Bild:  Cybus)
Cybus erweitert seinen IIoT Edge Hub um Konnektoren für die Interaktion mit Maschinensteuerungen von Siemens Sinumerik und Heidenhain.
(Bild: Cybus)

Fräsen, Drehen, Schleifen, Nibbeln, Stanzen – das erledigen Werkzeugmaschinen, die im Kern jeder industriellen Fertigung stehen. Wegen dieser zentralen Rolle ist der Werkzeugmaschinenbau besonders von der Digitalisierung betroffen. Diese Ansicht vertritt auch der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e. V. (VDW), für den die Digitalisierung im engeren Sinne bereits in den 1960er Jahren mit der Einführung der CNC-Steuerung begonnen hat. Ferner macht sich der Verein für einheitliche Schnittstellen und geklärte rechtliche Aspekte stark. Denn die Digitalisierung verspricht eine schnellere Entwicklung von flexibleren Maschinen, mehr Zuverlässigkeit, reibungslose Wartung und einen höheren Automatisierungsgrad.

Vor allem in diesem Jahr gewinnt die digitale Vernetzung in der Werkzeugmaschinenbranche an Gewicht. Die Unternehmen leiden unter der wirtschaftlichen Lage. So musste die Werkzeugmaschinenindustrie schon vor der Corona-Krise einen Auftragsrückgang von 22 Prozent im Jahr 2019 hinnehmen. Jetzt will die Branche die Zeit nutzen, um sich Zukunftsthemen zu widmen. „Schwierige Zeiten bieten auch die Chance, sich neu zu erfinden“, erklärt Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW. Den größten Hebel werde in Zukunft die digitale Vernetzung bieten.

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