Tool Lifecycle Management
Werkzeuge in die Industrie 4.0 einbinden

Von Andrea Gillhuber 6 min Lesedauer

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Um ein Werkstück effizient produzieren zu können, ist ein prozessübergreifender Informationsaustausch erforderlich. Eine wichtige Rolle dabei spielt ein durchgängiges Werkzeugmanagement – von der Konstruktion bis hin zur Produktion.

Mit dem richtigen Werkzeugmanagement lässt sich der Produktionsprozess effizienter gestalten.(Bild:  Sonnenberg)
Mit dem richtigen Werkzeugmanagement lässt sich der Produktionsprozess effizienter gestalten.
(Bild: Sonnenberg)

Grundvoraussetzungen der Industrie 4.0 sind Interoperabilität und Kommunikation. Ohne einen umfassenden und barrierefreien Austausch von Informationen geht das Konzept der vierten industriellen Revolution nicht auf. Um ein Werkstück effizient produzieren zu können, ist ein prozessübergreifender Informationsaustausch erforderlich: Daten müssen zusammengeführt, ausgetauscht und bewertet werden. „Big Data Analytics“ ist hier das Schlagwort.

Prozesse bergen in der Fertigungsindustrie nach wie vor das größte Optimierungspotenzial – energetisch, wirtschaftlich, zeitlich. Um die Produktivität zu erhöhen, gibt es verschiedene Ansatzpunkte. In der Konstruktion lässt sich durch verbesserte Eingangsdaten bezüglich Werkzeugen, Materialien und so weiter die Produktivität in der Planungsphase verbessern. In der Arbeitsvorbereitung können durch Prozessmanagement-Software Stillstandszeiten von Maschinen und Produktionsanlagen minimiert werden. Eine Prozessoptimierung führt auch zu einem niedrigeren Energiebedarf, da Maschinen in Leerlaufphasen gezielt abgeschaltet oder in einen Sleep-Modus überführt werden können. Ein ebenfalls ungenutztes Potenzial bieten die von Unternehmen gesammelten Daten, die zwar gespeichert, jedoch nicht in Hinblick auf ein Effizienzsteigerungspotenzial analysiert werden.

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