Identity Management in Unternehmen
Wenn IAM zu komplex ist, helfen No-Code Lösungen

Ein Gastbeitrag von Helmut Semmelmayer* 4 min Lesedauer

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Die Verwaltung digitaler Identitäten wird angesichts zunehmender Risiken immer wichtiger. Doch vielen Firmen ist die Einführung von Identity und Access Management zu schwierig und zeitaufwendig. Eine neue Studie gibt Einblick in die Kritikpunkte von Unternehmen.

Manuelles Berechtigungsmanagement ist mühsam, die Installation von Identity und Access Management leider oft ebenso. Wir verraten, woran das liegt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Manuelles Berechtigungsmanagement ist mühsam, die Installation von Identity und Access Management leider oft ebenso. Wir verraten, woran das liegt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Sei es zur Abwehr von Cyberangriffen und Datenlecks oder der Einhaltung gesetzlicher Pflichten – Unternehmen müssen digitale Konten und IT-Zugriffsrechte angemessen verwalten. Doch statt eines zentralen Identity und Access Managements greifen viele Firmen entweder auf improvisierte Prozesse zurück oder vernachlässigen ihre Zugriffssteuerung, mit gravierenden Folgen für die Informationssicherheit. Ein Leak bei Tesla, wo die falsche Konfiguration des internen Ticketsystems es zwei Ex-Mitarbeitern erlaubte, mehr als 100 GB interner Dokumente offenzulegen, ist hier nur das jüngste Beispiel unter vielen.

Wie kommt es also, dass viele Unternehmen IT-Berechtigungen händisch verwalten – trotz der damit verbundenen Risiken und des Arbeitsaufwands für Admins – anstatt die Zuweisung über ein Tool zu automatisieren? Um diese Frage zu beantworten, hat Yougov im Auftrag von Tenfold Software eine Studie zur Verwendung von Identity und Access Management in Unternehmen durchgeführt. Insgesamt nahmen 400 IT-Verantwortliche aus Unternehmen in Deutschland und Österreich mit mehr als 100 Mitarbeitern an der Online-Umfrage teil.