Wartungstraining mit VR-Brille
Wenn Avatare auf Riesenbagger treffen

Ein Gastbeitrag von Martin Reißmann* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Grenzen zwischen der realen und der virtuellen Welt aufheben – dafür bieten die neuesten Trends im Bereich Virtual und Augmented Reality sowie Metaverse bislang ungeahnte Möglichkeiten. Doch was bedeutet das konkret im Arbeitsalltag und welcher Nutzen erschließt sich dadurch?

In einem gemeinsamen Projekt entwickelte die Telekom MMS mit weiteren Dienstleistern für Komatsu realitätsgetreue 3D-Modelle von Mining-Baggern wie dem PC7000.(Bild:  Komatsu)
In einem gemeinsamen Projekt entwickelte die Telekom MMS mit weiteren Dienstleistern für Komatsu realitätsgetreue 3D-Modelle von Mining-Baggern wie dem PC7000.
(Bild: Komatsu)

Augmented Reality (kurz: AR) erweitert die reale Umgebung der Benutzer, indem sie digitale Elemente in die physische Welt einfügt. Das können beispielsweise zusätzliche Informationen oder 3D-Objekte sein, die auf einem Display wie einem Smartphone oder in einer AR-Brille eingeblendet werden. Virtuell Reality (kurz: VR) hingegen versetzt Anwender – mithilfe einer VR-Brille oder einem VR-Headset – vollständig in eine virtuelle Umgebung: eine computergenerierte 3D-Welt. Aktuell bahnt sich eine neue Dimension virtueller Sphären ihren Weg: Das Metaverse verspricht unsere reale Welt nicht nur zu ergänzen, sondern durch die Vernetzung unterschiedlicher Plattformen und Applikationen auch völlig neue Erfahrungen und Anwendungsmöglichkeiten zu bieten.

Auch in der Industrie sind zahlreiche Anwendungsfälle denkbar, die auf der Interaktion in einer virtuellen Umgebung basieren: von Schulungen über Simulationen bis hin zur Zusammenarbeit über große Entfernungen hinweg. Doch laut einer Bitkom-Studie setzten im letzten Jahr nur 20 Prozent der befragten Unternehmen solche Anwendungen in der Praxis ein.