Internet of Space Things
Ausbau des Space-IoT: Skalierbare Fertigung gefragt

Von Rosemarie Sargeant 6 min Lesedauer

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Der Weltraum ist das nächste große Ding für das Internet of Things. Mit Space-IoT soll ein suborbitales Kommunikationsnetz entstehen, das globale Abdeckung und durchgängige Konnektivität sicherstellt. Neue Herausforderungen in der Entwicklung und Fertigung von Weltraum- und Bodenhardware sind vorprogrammiert.

Für das sogenannte Space-IoT soll neben der terrestrischen Infrastruktur auch im All ein eigenes Kommunikationsökosystem entstehen.(Bild:  Copyright (c) 2021 Frame Stock Footage/Shutterstock. No use without permission.)
Für das sogenannte Space-IoT soll neben der terrestrischen Infrastruktur auch im All ein eigenes Kommunikationsökosystem entstehen.
(Bild: Copyright (c) 2021 Frame Stock Footage/Shutterstock. No use without permission.)

Der Wachstumsschub des Internet of Things lässt nicht nach. Und das, obwohl nach Angaben der Vereinten Nationen noch immer schätzungsweise 3,7 Milliarden Menschen – und damit fast die Hälfte der Weltbevölkerung – keinen Zugang zum Internet besitzt. Auch in abgelegene Gebiete mit rudimentärer Infrastruktur, wie zum Beispiel Bergwerken, sowie in mobilen Systemen in Flugzeugen, Schiffen und Zügen ist eine störungsfreie Anbindung längst nicht der Standard.

Eine lückenlose Abdeckung ist über den Ausbau der bestehenden terrestrischen Netze kaum möglich oder wäre zumindest sehr kostspielig. Der Weltraum hingegen verspricht eine weitgehend ungenutzte Plattform, um den Expansionsdrang des IoT sowohl heute als auch in Zukunft zu managen. Konzepte in diese Richtung haben in den letzten Jahren nicht nur an Bedeutung, sondern auch an Praktikabilität gewonnen.