3D-Druck-Postprocessing Welches Strahlmittel eignet sich für welchen Kunststoff?

Von Dipl.-Ing. Dorothee Quitter 1 min Lesedauer

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3D-gedruckte Bauteile müssen meist nachbearbeitet werden. Forschende des Fraunhofer IPA und der MST Microstrahltechnik Vertrieb GmbH haben jetzt die Wirkung verschiedener Strahlmittel an unterschiedlichen Materialien untersucht.

3D-gedrucktes Kunststoffbauteil für die Untersuchung der verschiedenen Strahlmittel.(Bild:  Rainer Bez - Fraunhofer IPA)
3D-gedrucktes Kunststoffbauteil für die Untersuchung der verschiedenen Strahlmittel.
(Bild: Rainer Bez - Fraunhofer IPA)

Für die Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Bauteilen bieten sich Strahlanlagen an, in denen abrasive Medien wie Nusskerne oder Glassplitter via Luftstrom beschleunigt auf die Oberfläche prallen und dabei Material abtragen. Wie viel Material dabei weicht, hängt unter anderem vom Bauteilmaterial und der Größe und Art des Strahlmittels ab. Doch welches Strahlmittel hat welchen Effekt? Diese Frage haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA nun gemeinsam mit der Firma MST Microstrahltechnik beantwortet.

Sie haben 3D-gedruckte Kunststoffbauteile aus den Werkstoffen Polyamid, PLA und PEEK mit jeweils drei unterschiedlichen Strahlmitteln bearbeitet und die Effekte miteinander verglichen. Die Bauteile hatten Geometrien mit Ecken und Kanten sowie dünnen Wand- und Säulenelementen. Die Firma MST Microstrahltechnik brachte dabei ihre Erfahrung rund um die Strahlmittel ein, die Forschenden des Fraunhofer IPA entwickelten einen halbautomatisierten Versuchsaufbau. Auf der Deburring Expo 2023 stellen sie die Anlage und die Ergebnisse vor. Die beiden Firmen bieten an, im Kundenauftrag den Strahlprozess auf die jeweiligen Bauteile zu optimieren und bei der Auswahl geeigneter Strahlmittel zu unterstützen.

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