GPUs, DSPs, FPGAs oder eigene CPUs
Welche Hardware eignet sich besser zur KI-Beschleunigung?

Von Sebastian Gerstl 13 min Lesedauer

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Moderne Hardwarebeschleuniger haben den praktikablen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in IT und Industrie in greifbare Nähe gerückt. Doch welche Technologie eignet sich hierfür besser: GPUs, DSPs, programmierbare FPGAs oder eigene, dedizierte Prozessoren?

Welche Ansprüche stellt Künstliche Intelligenz (KI) an Hardware und welche Technologien werden diesen am besten gerecht?(Bild:   / CC0)
Welche Ansprüche stellt Künstliche Intelligenz (KI) an Hardware und welche Technologien werden diesen am besten gerecht?
(Bild: / CC0)

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen – diese Themen existieren nicht erst seit heute. An Hochschulen wird das Thema bereits seit den 1950er Jahren behandelt. Doch erst in den vergangenen Jahren haben Demonstrationen wie der selbstlernende AlphaGo-Computer oder ausgiebige Tests zum Autonomen Fahren dafür gesorgt, dass KI inzwischen ein greifbares Thema ist, das auch bereits praktische Anwendung im Alltag findet. Vor allem die Geschwindigkeit und das Ausmaß, mit dem sogenannte neuronale Netzwerke trainiert werden können, haben in den vergangenen Jahren rapide zugenommen.

Moderne, dediziert auf KIs ausgerichtete Hardware-Beschleuniger, haben eine praktische Anwendbarkeit künstlicher Intelligenz in Echtzeit heute möglich gemacht. Dabei sind die technologischen Ansätze für eine solche dedizierte KI-Beschleunigung extrem unterschiedlich. So hat beispielsweise Prozessorhersteller Intel KI zu einem wichtigen Trendthema ausgerufen, das auf verschiedenen technologischen Wegen verfolgt wird: Einerseits wird maschinelles Lernen auf Basis von FPGAs vorangetrieben, andererseits offeriert das Unternehmen mit Nervana eigene dedizierte, auf neuronale Netzwerke ausgelegte Prozessoren. Speziell im letzteren Umfeld konkurriert der Chip-Gigant mit, fördert aber auch zahlreiche Startup-Unternehmen, die eigene Chip-Lösungen zur KI-Beschleunigung bieten.