Expertenbeitrag

 Laurenz Kirchner

Laurenz Kirchner

Geschäftsführender Partner, mm1 Consulting & Management Partnerschaftsgesellschaft

Internet der Dinge
Welche Funktechnik zu welcher Anwendung passt

Von Laurenz Kirchner 5 min Lesedauer

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Wer Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT) entwickelt und plant, muss sich mit den verschiedenen Funktechniken beschäftigen. Bandbreite, Übertragungsrate und Latenz sind dabei entscheidend.

Drahtlose Kommunikation: Wer im Internet der Dinge Daten austauschen will, kann dabei auf unterschiedliche Kommunikationstechniken zurückgreifen.(Bild:  Manfred Antranias Zimmer /  Pixabay)
Drahtlose Kommunikation: Wer im Internet der Dinge Daten austauschen will, kann dabei auf unterschiedliche Kommunikationstechniken zurückgreifen.
(Bild: Manfred Antranias Zimmer / Pixabay)

Die Funktechniken NB-IoT, LTE und 5G sind im Kontext Industry of Things (IoT) derzeit gefragt. Mit diesen Übertragungsverfahren lassen sich Sensoren, Aktuatoren und in Summe ganze Assets wie beispielsweise Fertigungsmaschinen, Windparks oder auch Parkplätze über der Internet verbinden. Die gewonnenen Daten lassen sich über die drahtlosen Kommunikationswege weiterleiten und anschließend zentral verarbeiten. Sie sind wiederum Grundlage neuer Geschäftsmodelle, Produkte oder Dienstleistungen. Dazu gehören zum Beispiel Pay-per-Use-Modelle oder Dienstleistungen auf Basis des Condition Monitorings oder Prdictive Maintenqance (Maschinenwartung).

So vielfältig die Funktechniken sind, noch vielfältiger sind die Einsatzmöglichkeiten in der Praxis. Eine Funktechnik erfüllt niemals einen Selbstzweck. Bei der Auswahl kommt es immer auf den individuellen Einsatz (Use Case) an. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich mobilfunkbasierte Funktechniken insbesondere für Szenarien mit beweglichen oder schwer zu verkabelnden Anlagen und Geräten eignen. Beispiele hierfür sind vernetzte Werkzeuge oder große Kräne und Hebezeuge.