Big Data in der Kunststoffproduktion
Wege zur Smart Factory

Von Manja Wühr 5 min Lesedauer

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Coperion plant und errichtet Kunststoffproduktionen rund um die Welt. Nun verschmelzen die Anlagenbauexperten die Hardware mit der Software, um neue Möglichkeiten für die Produktionsoptimierung und -planung sowie zur Sicherung der Produktqualität zu eröffnen.

(Bild:   / CC0)
(Bild: / CC0)

Die Herstellung von Kunststoffen und deren Vorprodukten ist ein komplexer Prozess, der von der Reaktorentleerung über Aufbereitung des Basispolymeres und das Additiv­handling im Extrusionsprozess bis hin zur Logistik reicht. Dank stetig verbesserter Sensoren erheben Maschinen und Apparate schon heute eine Vielzahl von Daten entlang der Prozesskette. Durch die rasante Entwicklung der Datenvernetzung (Internet of Things) stehen eine Vielzahl von zusätzlichen Informationen aus der gesamten Supply Chain zur Verfügung. „Wir müssen das volle Potenzial dieser Daten ausnutzen“, fordert Malcolm Cartwright, Logistikexperte bei Coperion.

Das Unternehmen entwickelt und fertigt nicht nur Schüttgutaufbereitungsanlagen für die Kunststoffherstellung, Compoundierung und Kunststoffverarbeitung, sondern nutzt gleichzeitig sein tiefgreifendes Verständnis der einzelnen Prozesse, um die Hardware mit der vorhandenen oder auch neu implementierten Softwarewelt zu verschmelzen. Dies muss nicht auf einzelne Produktionslinien beschränkt bleiben. Es können auch verschiedene Standorte vernetzt werden. Wenn man die Daten aus der Prozesskette der Anlage und auch die kompletten Supply Chain clever nutzt, dann lassen sich, so Cartwright, die Produktionskosten senken, die geforderte Qualität sicherstellen und eine lückenlose Lot-Rückverfolgung durchführen.

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