Expertenbeitrag

 Michael Finkler

Michael Finkler

Business Development / Mitglied der Konzerngeschäftsleitung, proALPHA Software GmbH

Digitalisierung
Was tun, wenn das ERP-System schlappmacht?

Von Michael Finkler 6 min Lesedauer

Erst lassen sich neue Prozesse nicht mehr abbilden, dann stoßen IoT- oder KI-Projekte auf immer größere Hürden. Ältere ERP-Systeme bremsen so den digitalen Fortschritt aus. Woran Unternehmen erkennen, dass es Zeit für einen Wechsel ist und was es dann zu tun gilt.

Ein ERP-Update wird fällig, wenn bestimmte Alarmglocken schrillen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Ein ERP-Update wird fällig, wenn bestimmte Alarmglocken schrillen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Chancen der Digitalisierung sind riesig, entsprechend motiviert sind viele Unternehmen bei der Implementierung der neuen Technologien. Dabei wird leicht übersehen: Die generierten Daten müssen in Geschäftsprozesse integriert und in greifbaren Mehrwert überführt werden. Die Frage, ob das vorhandene ERP-System damit noch klarkommt, wird vielfach verdrängt. Das ERP-System gestaltet sich so immer mehr zum Hemmschuh.

Alarmzeichen, die jeder ernst nehmen sollte

Allerdings gibt es glasklare Indikatoren dafür, dass die vorhandene Software das Fortkommen eines Unternehmens bremst: Etwa, wenn es an den Integrationen hakt, Daten ausgedruckt und in einem anderen System eingetippt werden müssen – oder noch schlimmer, wenn Laufzettel durchs Unternehmen wandern. Falls die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten primär noch per Brief, E-Mail oder Telefon läuft, sind Prozesse ebenfalls nicht mehr auf der Höhe der Zeit, vom guten alten Fax ganz zu schweigen.