Nur scheinbar intelligent?
Was Chatbots können und was nicht

Von Jürgen Schreier 5 min Lesedauer

Endloses Warten in der "Schleife" vergrault die Kunden. Chatbots sollen dieses Problem als "virtuelle" Service-Desk-Mitarbeiter lösen. Doch wie klug oder wie doof sind diese Robots wirklich? Nun, es kommt darauf an, was man damit machen möchte. Der Dortmunder IT-Berater Materna gibt Tipps für die richtige Chatbot-Auswahl.

Dank verbesserter Spracherkennung ersetzt sprachbasiertes Chatten textbasierte Systeme. (Bild:   / CC0)
Dank verbesserter Spracherkennung ersetzt sprachbasiertes Chatten textbasierte Systeme.
(Bild: / CC0)

Die CDU denke über den Einsatz sogenannter Chatbots nach, verkündete unlängst die Nachrichtenseite "Spiegel online" . Die Programme könnten im Wahlkampf automatisch Anfragen von Bürgern beantworten, so die Hoffnung von CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Auch Helpdesk-Anfragen sollen Chatbots Als "virtuelle" Service-Mitarbeiter schneller erledigen und so das lästige Verweilen der sowieso schon genervten Kunden in Warteschleifen vermeiden. „Die meisten Kunden akzeptieren es, sich mit einem Chat-Roboter zu unterhalten. Warum auch nicht? Schließlich erhalten sie damit schneller die gewünschten Informationen, denn es entfallen lange Wartezeiten in der Hotline sowie die lästige Vorauswahl in Sprachdialogsystemen“, ist Michael Kuschke, Senior Consultant im Geschäftsbereich IT Factory beim Dortmunder IT-Beratungsunternehmen Materna überzeugt.