5G-Sicherheit
Warum Vertrauen ein essenzieller Erfolgsfaktor für IoT-Projekte ist

Von Peter Heidenberg* 5 min Lesedauer

Der 5G-Standard eröffnet neue Anwendungsbereiche für das Internet of Things. Um diese Chance zu nutzen, müssen Unternehmen ihre IT-Sicherheit überprüfen. Der kritische Erfolgsfaktor heißt dabei: Vertrauen.

Die zunehmende Verfügbarkeit von 5G-Verbindungen ermöglicht viele Chancen. Unternehmen könne diese aber nur nutzen, wenn die Verbindungen auch vertrauenswürdig sind.(Bild:  PrimeKey)
Die zunehmende Verfügbarkeit von 5G-Verbindungen ermöglicht viele Chancen. Unternehmen könne diese aber nur nutzen, wenn die Verbindungen auch vertrauenswürdig sind.
(Bild: PrimeKey)

Die neuen Funktionen des 5G-Standards ermöglichen komplett neue Anwendungen im IoT, von der Gesellschaft und Hersteller gleichermaßen profitieren können. Wichtig ist hierbei die Sicherheit der Millionen von IoT-Geräten, die in der Produktion und auch in der Verwaltung kritischer Infrastrukturen (KRITIS) eingesetzt werden. Eine zentrale Bedeutung kommt Vertrauen zu. Nur wenn Unternehmen der Identität ihrer IoT-Geräte und der Integrität der von ihnen gesammelten Daten trauen können, dann können sie im IoT erfolgreich sein.

Das IoT im Wandel der Funkstandards

Bereits mit den 2G-(GSM)-Mobilfunknetzen und dem General-Packet-Radio-Service (GPRS) wurden stationäre Geräte über das Mobilfunknetz vernetzt. Damit diesen räumlich entfernten Geräten vertraut werden kann, benötigen sie eine starke Authentifizierung und es darf keinen Zweifel an der Richtigkeit der erfassten Werte geben. Ein gutes Beispiel hierfür ist der vernetzten Stromzähler, bei dem die gesammelten Daten Grundlage für die nachfolgende Rechnungsstellung sind.