Cloud-Repatriation
Warum migrieren Unternehmen aus der Public Cloud zurück?

Von M. A. Burkard Müller 5 min Lesedauer

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Unternehmen holen Daten vermehrt ins eigene Rechenzentrum zurück, um Daten und Anwendungen in alle Umgebungen verschieben zu können. Was treibt die sogenannte Cloud-Repatriation von der Public Cloud zurück in die Hybrid Cloud an?

Cloud-Repatriation, also die teilweise Rückführung von Daten aus der Public in die Private Cloud, ist ein großer Trend bei Unternehmen, die je nach Bedarf die "hybride Cloud" nutzen. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Cloud-Repatriation, also die teilweise Rückführung von Daten aus der Public in die Private Cloud, ist ein großer Trend bei Unternehmen, die je nach Bedarf die "hybride Cloud" nutzen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Noch vor wenigen Jahren glaubten wir, dass die Public Cloud die Zukunft der IT ist und früher oder später physische Rechenzentren ersetzen würde. Tatsächlich ist der Trend, Daten und Workloads in Public Clouds zu migrieren, seit langem ungebrochen stark und es ist kein Ende dieser Entwicklung auszumachen. Doch trotz dieses generell anhaltenden Trends in Richtung Public Cloud ist Cloud-Repatriation, also die entgegengesetzte Entscheidung, Daten und Workloads zurück nach Hause ins eigene Rechenzentrum zu holen, in letzter Zeit zur Realität geworden. Was treibt diese Entwicklung an?

Die Grundvoraussetzung ist die vermehrte Nutzung der Hybrid Cloud. Für viele Unternehmen, ist sie bereits der Standard und hat so die Sichtweise der Cloudnutzung an sich dramatisch verändert: Von dem Muster, dass die Public Cloud der beste Ort für alles ist, hin zu einer Strategie, Anwendungen dort zu platzieren, wo sie tatsächlich am besten passen.