Voice-Technologie
Warum ist Voice das nächste große Interface?

Von Annika Lutz 7 min Lesedauer

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2018 – ein Jahr, in dem die Begriffe „Alexa“, „Hey Google“ und „Siri“ einen exklusiven Bekanntheitsgrad bekommen konnten. Das Thema ist längst in jeder Geschäftsführung angekommen und auf so gut wie jeder Digitalisierungsagenda zu finden gewesen. Doch ist es wirklich die nächste große Revolution in Zeiten des Internets? Oder doch nur ein kurzer Hype?

Voice-Technologie erhält Einzug in den (Unternehmens-)Alltag – dies bringt auch einige Herausforderungen mit sich.(Bild:   / CC0)
Voice-Technologie erhält Einzug in den (Unternehmens-)Alltag – dies bringt auch einige Herausforderungen mit sich.
(Bild: / CC0)

Laut einer Pindrop Umfrage, die 500 IT und Wirtschaftsentscheider in USA, Frankreich, Deutschland und Großbritannien angefragt hatten, rechnen 84 Prozent der Unternehmen damit, Voice Technologien in Zukunft mit Kunden einzusetzen.

Smart Speaker, wie der Amazon Echo, der Google Home oder auch der Apple Homepod lassen sich schon heute in vielen Wohnungen und Wohnzimmer der diversen Haushalte in Deutschland und international auffinden. Über 11 Millionen Deutsche nutzen aktuell einen Smart Speaker. In Amerika sind es mittlerweile über ein Drittel, die regelmäßig mit einem Sprachassistenten interagieren. Die Zahlen sprechen für sich – somit für eine Revolution und nicht für ein Hype. Doch was steckt hinter den Zahlen? Warum deutet dies auf einen Interface-Wechsel hin? Im Grunde genommen steckt hinter dem ganzen Thema nun im ersten Schritt der Gedanke, dass der Mensch die eigene Sprache nutzen kann, um damit Befehle auszuführen. Bisweilen war es so, dass eine E-Mail getippt wurde – in Zukunft kann es sein, dass jeder die Mail einsprechen wird, um Zeit zu sparen. Im Folgenden werden einige Punkte erläutert, um den Hintergrund dieser Dynamik der Voice Technologie deutlicher zu machen.