Vom Bergbau in die Textilfabrik
Warum Equipment-as-a-Service sinnvoll ist

Von Lisa Marie Waschbusch 2 min Lesedauer

Die Industrie 4.0 wird oftmals als die nächste industrielle Revolution bezeichnet. Eine digitale Strategie ist jedoch nicht für jedes Unternehmen sofort offensichtlich oder umsetzbar. Der Wechsel zu einem EaaS-Vertriebsmodell kann für Unternehmen aller Größen zur Wunderwaffe in der digitalen Zukunft sein.

Nicht jedes Unternehmen muss in Besitz jedes Werkzeugs sein.(Bild:   / CC0)
Nicht jedes Unternehmen muss in Besitz jedes Werkzeugs sein.
(Bild: / CC0)

Equipment-as-a-Service (EaaS) beschreibt das Verfahren, bei dem Produktionssysteme oder Maschinen nicht gekauft, sondern von einem Anbieter gegen eine Gebühr bereitgestellt werden. Der EaaS-Anbieter bleibt verantwortlich für Wartung, Service, Reparaturen und Ersatzteile – er kann sogar Verfügbarkeit garantieren. Der Endkunde spart erhebliche Investitionsausgaben und gibt Teile des operativen Risikos an den Anbieter weiter.

Ein großer Vorteil des EaaS-Modells besteht darin, dass Kunden keine großen Summen in Vermögenswerte investieren müssen, die ab Kaufdatum konstant an Wert verlieren. Anstelle von hohen Investitionsausgaben (Capital Expenditures, CAPEX) fallen mittel- oder langfristige Subskriptionen oder ein Pay-Per-Use-Vertriebsmodell als Betriebskosten (Operating Expenses, OPEX) an. Das reduziert die Geschäftsrisiken, verbessert den Cashflow und steigert die Produktivität. Da Wartung und Service vollständig durch den EaaS-Anbieter abgedeckt sind, werden die Betriebsabläufe effizienter. Kunden vermeiden Löcher im Budget, die durch Reparaturkosten, Produktionsausfallzeiten und mögliche Verzögerungen bei der Auslieferung entstehen.

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