Mensch-Maschine-Schnittstelle
Warum das HMI für industrielle Automation unverzichtbar ist

Von Cincoze 4 min Lesedauer

Das Human Machine Interface, kurz HMI, ist die Schnittstelle zwischen Bediener und Maschine. Mit zunehmend vernetzten Maschinen steigen die Anforderungen an das HMI. Entscheider sollten deshalb wissen, welche Trends und Schlüsselfunktionen es gibt.

Industrielle Automation: HMI sind zentral für die präzise Steuerung und Überwachung.(Bild:  Manel - stock.adobe.com)
Industrielle Automation: HMI sind zentral für die präzise Steuerung und Überwachung.
(Bild: Manel - stock.adobe.com)

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle oder das Human Machine Interface, kurz HMI, ist die Hauptverbindung zwischen Bediener, Maschine oder System. Hiermit werden Informationen übertragen und ausgetauscht. Doch mittlerweile ist das HMI mehr als eine reine Schnittstelle zu industriellen Prozessen. Neben funktionalen Aspekten geht es immer mehr um Themen wie Usability, Design, und User Experience (UX).

Das HMI ist in der Regel berührungsgesteuert und verfügt über eine visuelle Benutzeroberfläche. Damit lässt sich eine Anlage direkt bedienen und überwachen. Die Mensch-Maschine-Schnittstelle zeigt viele Informationen auf dem Bildschirm an, wie Temperatur- und Druckmesswerte, Schritte im Fertigungsprozess und Messdaten zu Materialien. Sie kann sogar die genaue Position von Materialien in der Anlage oder die Flüssigkeitsstände im Lagertank anzeigen. HMI sind zentral für die präzise Steuerung und Überwachung in der Fertigung, im Energiemanagement und anderen wichtigen Branchen der Automatisierung. Laut einem Forschungsbericht von Spherical Insights & Consulting betrug der globale HMI-Markt im Jahr 2022 5,83 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis 2032 auf 17,46 Milliarden US-Dollar steigen. Diese rasche Expansion wird auf folgende Faktoren zurückgeführt: