3D-Objekterfassung
Wärmestrahlen nutzender Sensor scannt „unsichtbare“ Oberflächen

Von Peter Königsreuther 2 min Lesedauer

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Maschinen und Robotersysteme konnten transparente Objekte bisher nicht oder nur unzureichend „sehen“. Eine Sensorentwicklung des Fraunhofer-IOF in Jena könnte das bald ändern.

Am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF hat man den MWIR-3D-Sensor entwickelt, der auch transparente Objekte aus Glas oder Kunststoff scannen kann.(Bild:  Fraunhofer-IOF / W. Oppel)
Am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF hat man den MWIR-3D-Sensor entwickelt, der auch transparente Objekte aus Glas oder Kunststoff scannen kann.
(Bild: Fraunhofer-IOF / W. Oppel)

Forschende am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena haben einen neuen 3D-Sensor entwickelt, der komplexe Objekte auch dann erfassen kann, wenn sie transparent sind. Das mit Wärmestrahlen (Infrarot) arbeitende System nennt sich MWIR-3D-Sensor. Es sei egal, ob die Gegenstände aus Kunststoff (etwa Polystyrol, Polycarbonat oder Acrylglas) sind oder aus Glas.

Doch das ist noch nicht alles, betonen die Experten, denn auch spiegelnde, metallische oder tiefschwarze Oberflächen bleiben nicht mehr unsichtbar. Auch ein Objekt aus einem Werkstoffmix könne damit leicht gescannt werden. Diese Erfindung verringert den bisherigen Aufwand, mit dem diese Art von Gegenständen scannbar gemacht wurden, indem man einen undurchsichtigen Lack applizierte, den man später wieder entfernen musste, heißt es weiter.

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