Weniger Flexibilität, Effizienz und Leistung
Die Sovereign Cloud ist für den Mittelstand kein wirklicher Mehrwert

Ein Gastbeitrag von Oliver Queck* 4 min Lesedauer

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Die Vorteile von Sovereign Public Cloud sind nicht von der Hand zu weisen. Bei allen positiven Aspekten sollten die sogenannten Opportunitätskosten jedoch nicht unter den Tisch fallen.

Das Plus an Unabhängigkeit und Sicherheit hat seinen Preis. Mehr „Privatsphäre“ geht in diesem Fall Hand in Hand mit weniger Flexibilität, Effizienz und Leistung.(Bild:  Pixarbay)
Das Plus an Unabhängigkeit und Sicherheit hat seinen Preis. Mehr „Privatsphäre“ geht in diesem Fall Hand in Hand mit weniger Flexibilität, Effizienz und Leistung.
(Bild: Pixarbay)

Bei einer Sovereign Public Cloud handelt es sich um eine „halb-öffentliche“ Cloud. Sie befindet sich unter vollständiger Kontrolle eines Landes oder auch eines Cloud-Anbieter. Solche Cloud-Lösungen werden auch als „rechtsraumsichere Cloud-Angebote“ bezeichnet, die besonderen Anforderungen an Datensicherheit und Anbieterunabhängigkeit erfüllen.

Auf den ersten Blick hat eine Sovereign Public Cloud also viele Vorteile. Dazu gehört beispielsweise die individuelle Reglementierung von Nutzungs- und Zugriffsrechten. Diese kann deutlich strenger ausfallen, als es bei einer Public Cloud der Fall ist. Dazu kommt, dass ein externer Zugriff nicht möglich ist, da laufende Prozesse und gespeicherte Daten immer im System verbleiben. Dieses Plus an Sicherheit gibt der Sovereign Cloud ihre Daseinsberechtigung. Es prädestiniert sie als valide Lösung für den Bereich der kritischen Infrastruktur.