Predictive Maintenance
Von Reaktiv zu Proaktiv: In 6 Schritten zu Predictive Maintenance

Von Linda Bergmann 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Predictive Maintenance ist eine wichtige Komponenten von Industrie 4.0. Welche Vorteile hat die vorausschauende Wartung für Unternehmen und welche Schritte sind für die Umsetzung hilfreich?

In sechs Schritten zur Predictive Maintenance.(Bild:  Arisa Chattasa / Unsplash)
In sechs Schritten zur Predictive Maintenance.
(Bild: Arisa Chattasa / Unsplash)

Bevor die Industrie 4.0 in die Produktion Einzug gehalten hat, wurde die Wartung von Maschinen erst dann durchgeführt, wenn sie bereits ausgefallen waren. Diese Zeiten sind mittlerweile Geschichte. Dank der vierten industriellen Revolution arbeiten bereits viele Maschinenbauer, Logistiker oder Service-Unternehmen mit einer Vorform von Predictive Maintenance, sprich dem Condition Monitoring, also der Zustandsüberwachung. Doch die heutigen Möglichkeiten gehen noch weiter: Mit dem Einsatz von Predictive Maintenance ist eine proaktive Wartung anstelle der bisherigen reaktiven Wartung möglich. Doch wie finden Unternehmen ihren Weg zu Predictive Maintenance und welche Vorteile bieten sich für die Hersteller und Endkunden?

Betritt man das Feld Industrie 4.0 kommt man an dem Verfahren Predictive Maintenance nicht vorbei, denn das ist eine der Kernkomponenten der vierten industriellen Revolution. Übersetzt bedeutet der Begriff „vorausschauende Wartung“. Doch trotz ihrer Schlüsselrolle in der industriellen Revolution, zeigt eine Studie des VDMA, dass derzeit nur knapp 40% der 153 befragten Unternehmen entsprechende Technologien und Dienstleistungen anbieten. Allerdings zeigen die 81%, die sich bereits mit der Thematik befassen, wie bedeutend das Verfahren für den deutschen Maschinenbau ist.