Smarter Messraum verändert Aufgaben
Vom Messtechniker zum Daten-Consultant

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

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In- und Atline-Messungen ermöglichen eine kontinuierliche und schnellere Steuerung der Fertigungsprozesse. Trotzdem ist der Messraum kein Auslaufmodell. Schließlich gibt es Lösungen, die den Messprozess im und über den Messraum hinaus optimieren und durch die Vernetzung sämtlicher Daten den Messtechniker zum Daten-Consultant machen.

Auch in modernen I 4.0-Fabriken ist der Messraum kein Auslaufmodell. Im Gegenteil: Messungen mit Koordinatenmessgeräten werden aufgrund der hohen Präzision in absehbarer Zukunft die entscheidende Referenz für sämtliche Messlösungen bleiben. (Bild:  Carl Zeiss AG)
Auch in modernen I 4.0-Fabriken ist der Messraum kein Auslaufmodell. Im Gegenteil: Messungen mit Koordinatenmessgeräten werden aufgrund der hohen Präzision in absehbarer Zukunft die entscheidende Referenz für sämtliche Messlösungen bleiben.
(Bild: Carl Zeiss AG)

Geschwindigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Messergebnisse der Koordinatenmessgeräte sind für Andrzej Grzesiak, Senior Director Metrology Systems bei Carl Zeiss Industrielle Messtechnik, die Basis für die Qualität der Werkstücke und damit auch für die Qualität der gesamten Prozesssteuerung. Um zu veranschaulichen, wie sich der Messprozess im Messraum durch scheinbar kleine Lösungen optimieren lässt, verweist Grzesiak als Erstes auf ZEISS CALYPSO PMI.

Thema Maschinendaten wird für Messtechniker immer wichtiger

Mit dieser Software beschleunigen Anwender deutlich spürbar den Zeitaufwand für die Erstellung der notwendigen Prüfpläne. Denn erstmals lassen sich damit die immer öfter standardmäßig im CAD-Modell hinterlegten Product and Manufacturing Information (PMI) mit den aufgeführten Maß-, Form- und Lagetoleranzen automatisch in einen Prüfplan umsetzen. Das heißt, damit werden Übertragungsfehler vermieden und der Aufwand für die Messtechniker sinkt drastisch.