Virtual Reality
Virtual Reality im B2B – wenn Business zum Erlebnis wird

Von Georgina Bott 4 min Lesedauer

Erlebtes bleibt in Erinnerung und weckt Gefühle – das gilt für alle Bereiche im Leben. Das enorme Erlebnispotenzial von Virtual Reality entdecken nun auch immer mehr B2B-Entscheider. Der Beitrag zeigt, wann sich der Einsatz von VR am Messestand lohnt und wie man es richtig macht.

Bei der „Offshore Rig VR-Experience“ von Dräger taucht der Nutzer in eine Bohrinsel-Szenerie ein und gerät in einen simulierten Notfall.(Bild:  Demodern / Dräger)
Bei der „Offshore Rig VR-Experience“ von Dräger taucht der Nutzer in eine Bohrinsel-Szenerie ein und gerät in einen simulierten Notfall.
(Bild: Demodern / Dräger)

Wenn Kunden das nächste Reiseziel, ihr zukünftiges Familienauto oder das Traumhaus im Vorfeld erkunden und erleben dürfen, fühlt sich das Produkt realer, verständlicher und nicht selten wünschenswerter an. Warum eigentlich soll es dem Vertriebler auf der Messe anders gehen? VR ermöglicht es, Menschen in kurzer Zeit in die Markenwelt eintauchen zu lassen und mitzureißen – im privaten wie im geschäftlichen.

Fest steht, dass vor allem diejenigen Unternehmen und Marken von der VR-Technologie profitieren, die auf eine starke Produktpräsentation und ihre Darstellung im Raum setzen. Virtuelle 3D-Welten und Räume werden genutzt, um Produkte zu visualisieren, zu konfigurieren und Anwendungsszenarien zu simulieren. So können Unternehmen beispielsweise große Maschinen für den Nutzer erlebbar machen, ohne das teure Equipment tatsächlich vor Ort zu haben. Während der virtuellen Führung ist es Mitarbeitern möglich, gemeinsam mit dem Nutzer in die 3D-Welt einzutauchen und ihm das Produkt ausgiebig zu erklären und vorzuführen. Dabei lassen sich die Szenarien beliebig an die Bedürfnisse des Kunden anpassen und ermöglichen somit ein individuelles und überzeugendes Markenerlebnis.