Ethernet/IP-Kommunikation
Victoria’s Secret Superyacht mit I/O-Modulen modernisiert

Von Sariana Kunze 6 min Lesedauer

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Im Zuge einer kompletten Überarbeitung der 20 Jahre alten Superyacht Limitless hat der niederländische Schiffsausrüster Akerboom Yacht Equipment die gesamte Automatisierungstechnik auf den neuesten Stand gebracht. Zwei Steuerungen und ein Ethernet/IP-Netz ersetzen die Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung der Yachtanlagen. Viele Schaltschränke sind jetzt überflüssig.

Auf der Superyacht Limitless haben IP69K-Block-I/O-Module TBEN von Turck klar Schiff gemacht.(Bild:  Turck)
Auf der Superyacht Limitless haben IP69K-Block-I/O-Module TBEN von Turck klar Schiff gemacht.
(Bild: Turck)

Die Limitless gilt als Superyacht und belegt mit ihren rund 97 m Länge Platz 38 der Weltrangliste der längsten Superyachten. Das Schiff wurde 1997 bei der Lürssen-Werft in Bremen gebaut. Sie war die erste Yacht, die von einer Kombination aus Diesel- und dieselelektrischem Antrieb angetrieben wird. Die installierte Elektronik und Automatisierungstechnik war damals auf dem modernsten Stand, doch mit den Jahren ist viel am Markt passiert und Defekte machten eine Modernisierung notwendig. Zumal die elektrischen Einrichtungen der Yacht eher 24 Jahre alt sind, da sie kurz nach Baubeginn der Yacht installiert wurden. Vom Baubeginn bis zur Fertigstellung eines Schiffs dieser Größenordnung vergehen ungefähr vier Jahre.

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Das Schiff verfügt über zwei Boarding-Leitern, zwei kleine Plattformen, die aufs Wasser gesenkt werden können und zwei großen Plattformen. Eine davon öffnet sich, um ein kleines Boot, den sogenannten Tender, zu Wasser zu lassen. Die andere am Heck kann als Schwimmplattform auf die Wasseroberfläche gesenkt werden. Zum Ausfahren der Schwimmplattform öffnet sich das Heck des Schiffs und die Plattform klappt sich aus. Außerdem verfügt das Schiff noch über eine Gangway am Heck, die sich ebenfalls aus dem Rumpf des Schiffes ausfahren lässt. Über sie kann man heckseitig auf die Yacht gelangen. Zusätzlich verfügt die Yacht über zwei Kräne: Einen am Bug, um das MOB-Boot (Man Over Board) zu Wasser zu lassen und einen, der den Tender ins Wasser heben kann. Nicht zu vergessen der Swimmingpool, der sich durch absenken eines Teils des Teakholzbodens auf dem Hauptdeck öffnet. Außerdem kommen noch die zahlreichen automatisch betriebenen und gesicherten Türen der Yacht hinzu. All diese Einrichtungen sind hydraulisch betrieben. Eine moderne Steuerungstechnik war beim Bau der Limitless noch nicht installiert worden. Mit Relaiskonstruktionen und einfachen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wurden die Einrichtungen gesteuert.

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