KI made in Germany
Verkannte Stärken: Deutschland hält bei künstlicher Intelligenz viele Trümpfe in der Hand

Von Sanjay Tyagi* 5 min Lesedauer

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Immer wieder heißt es, Deutschland sei beim Thema künstliche Intelligenz nicht wettbewerbsfähig. Auch wenn das teilweise stimmen mag, muss das nicht so bleiben. Welche Chancen haben wir?

Wissenschaftliche Exzellenz allein ist noch kein Geschäftsmodell - neue Technologien müssen auch um- und eingesetzt werden.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Wissenschaftliche Exzellenz allein ist noch kein Geschäftsmodell - neue Technologien müssen auch um- und eingesetzt werden.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Künstliche Intelligenz ist dabei, unser Leben zu revolutionieren, und erreicht nach und nach alle Unternehmen, Branchen und Bereiche. Aufgrund immer größerer Datenpools und einer teils sprunghaften Verbesserung von KI-Verfahren nehmen die Einsatzmöglichkeiten jeden Tag zu. Schon heute werden Technologien wie Maschinelles Lernen, Predictive Analytics oder automatische Spracherkennung zur Optimierung und Automatisierung von Prozessen genutzt. Künstliche Intelligenz kann selbstständig Muster erkennen und sich damit immer weiter verbessern sowie Arbeit eigenständig organisieren. Kurzum: KI ist ein neues ökonomisches Paradigma, und unser Umgang mit ihr entscheidet über unseren künftigen wirtschaftlichen Erfolg.

Viele Potenziale bleiben bislang ungenutzt

In dieses neue Zeitalter der KI startet Deutschland eigentlich aus einer hervorragenden Ausgangssituation: Unsere Forschungslandschaft ist weltweit führend, unsere Expertise und unsere Technologien sind ausgezeichnet. In vielen umsatzstarken Industrien, in denen künstliche Intelligenz zum neuen Grundsatz werden kann, sind wir nach wie vor dominierend. Warum spielen wir trotzdem nicht in der ersten Liga mit, wenn es um KI-Innovationen geht?