Vernetzte Produktion
Verbindung von IT und OT: Chance oder Risiko?

Ein Gastbeitrag von Patrick Latus* 4 min Lesedauer

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IT und OT sind in der produzierenden Industrie schon lange nicht mehr zu trennen. Das bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken für den Betrieb. So hat letzte Woche eine IT-Störung bei Volkswagen die Produktion lahmgelegt. Wäre sie vermeidbar gewesen?

Betreiber von OT-Anlagen sollten schnellstmöglich in Sicherheitsmaßnahmen investieren.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Betreiber von OT-Anlagen sollten schnellstmöglich in Sicherheitsmaßnahmen investieren.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Wie wichtig eine sichere Verbindung von IT- und OT-Netzwerken ist, hat der aktuelle Vorfall bei Volkswagen gezeigt. Eine weltweite Netzwerkstörung hatte am Mittwoch an mehreren Standorten die Produktion zum Stillstand gebracht. Grund soll kein Hackerangriff, sondern ein internes Problem sein. Mittlerweile laufen die Bänder wieder, doch die Frage bleibt: Wie konnte es zu diesem Betriebsausfall kommen? Und folglich: Wie lassen sich solche Störungen verhindern?

Heutzutage laufen so gut wie alle Produktionssysteme mit einer Verbindung zum Internet. Mit der fortschreitenden Digitalisierung wurden diese Systeme an die IT angeschlossen, sodass Leistungsdaten abgerufen und Optimierungen einfacher vorgenommen werden können. Dadurch sind die IT und die Operational Technology so verwoben wie noch nie. Diese intelligente Vernetzung von Maschinen und Industrieprozessen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien hat einige Vorteile. So werden Produktionsabläufe effizienter, flexibler und zeit- sowie arbeitssparender.