User Experience
User Experience in Zeiten von Industrie 4.0

Von Georg Dlugosch 7 min Lesedauer

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Gebrauchstauglichkeit ist eine Grundvoraussetzung für Markterfolg geworden. Eine gute User Experience wird in Zeiten von Industrie 4.0 zur grundlegenden Eigenschaft.

Für Serviceeinsätze eignen sich Datenbrillen. Sie helfen dem Nutzer, sich auch in unbekannten Situationen zurechtzufinden. (Bild:  UID)
Für Serviceeinsätze eignen sich Datenbrillen. Sie helfen dem Nutzer, sich auch in unbekannten Situationen zurechtzufinden.
(Bild: UID)

Schlichte Gestaltung und anmutiges Design sind im Maschinenbau heutzutage die Voraussetzung, um ein Produkt zu verkaufen. Echte Tasten oder Regler scheinen out – Software ist gefragt und Touchscreens, die benutzt werden, um reale Ereignisse hervorzurufen. Zu den wichtigen Trends der Gegenwart zählen Mobilität und intuitive Bedienung. Keiner bleibt mehr fest verkabelt an einem bestimmten Ort oder liest gar eine Betriebsanleitung.

„Vor zwölf Jahren war es noch ganz anders“, erinnert sich Dominic Schindler, Gründer von Schindler Creations. Da machte er sich auf und setzte mit der inzwischen angesagten UX-Design-und-Tech-Schmiede mit Hauptsitz am Bodensee auf den neuen Trend. Mit Usability begann die Arbeit. Heute ist dieses Thema „nur ein Unterpunkt, ein Teil von User Experience“, schildert Schindler die rasante Entwicklung. Denn man hat inzwischen erkannt, dass allein mit Benutzerfreundlichkeit kein Blumentopf zu gewinnen ist. „Wenn beispielsweise die App eines Maschinenbauers eine gute Usability hat, dem Kunden aber einen schlechten Service bietet, wird sie dem Markterfolg wenig helfen“, weiß Schindler.