Zweiradmobilität
Urwahn-Chef: „Der Autohandel berät anders und besser“

Von Christian Otto 8 min Lesedauer

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Urwahn fertigt als einziger Fahrradhersteller derzeit im 3D-Druck seine Rahmen. Im Gespräch verriet Gründer Sebastian Meinecke, wie der Fahrradhersteller ein wirklich regionales Produkt garantiert, welche Hürden die Fahrradindustrie bremsen und warum der Autohandel ein hoch attraktiver Partner beim Vertrieb von E-Bikes ist.

Urwahn-Chef Sebastian Meinecke (li.), hier mit seinem Mit-Gründer Ramon Thomas, sieht im Autohandel einen guten Vertriebspartner für die aus dem 3D-Drucker kommenden Zweiräder des Herstellers. (Bild:  Urwahn)
Urwahn-Chef Sebastian Meinecke (li.), hier mit seinem Mit-Gründer Ramon Thomas, sieht im Autohandel einen guten Vertriebspartner für die aus dem 3D-Drucker kommenden Zweiräder des Herstellers.
(Bild: Urwahn)

In diesem Jahr dauert die Urwahn-Reise schon zehn Jahre an. Was war dein Höhepunkt auf diesem Weg?

Der erste Schlüsselmoment war der Abschluss meiner Masterthesis. Damit hat alles angefangen. Das wurde durch ein Vorgründungsprojekt begleitet, wo die EU sich finanziell beteiligt hat. Hier merkte ich, dass es ernster wird und dass andere Leute an die Vision glauben. Damit hat sich auch das erste Team aufgestellt. Der zweite Meilenstein war die Gründung, wo auch der Venture-Capital-Geber mit an Bord kam. Mit ihm hat wieder jemand an die Vision geglaubt und sie finanziell und strategisch unterstützt und mit uns zusammen gegründet. Damit stellte sich das Team auch wieder neu auf. Und der dritte große Schritt war der Punkt, ab dem wir das erste Rad produziert haben.