Kontrolle von Zugangsberechtigungen
Unternehmenssicherheit: Warum Identitätsmanagement so wichtig ist

Ein Gastbeitrag von Christina Langfus* 5 min Lesedauer

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Cyberangriffe auf Organisationen nehmen weiter zu und werden immer professioneller. Durch die Verbreitung von Cloud Computing und hybridem Arbeiten ist zudem die Zahl der Identitäten gestiegen. Diese komplexe Bedrohungslandschaft zu kontrollieren, ist eine Herausforderung.

Mit Identitätsmanagement-Lösungen auf Basis von KI und maschinellem Lernen lassen sich Zugriffsgenehmigungen mit geringem Risiko automatisieren.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mit Identitätsmanagement-Lösungen auf Basis von KI und maschinellem Lernen lassen sich Zugriffsgenehmigungen mit geringem Risiko automatisieren.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Cyberbedrohungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zusätzlich werden die Taktiken der Angreifer immer raffinierter. Und die Vorfälle zeigen: Cyberkriminalität diskriminiert nicht. Große und kleine Organisationen quer durch alle Branchen fallen Angriffen auf kritische Infrastrukturen zum Opfer. Ob Unternehmen, Krankenhäuser, Pipelines, Banken oder Hotels – niemand kann sich mehr sicher fühlen. Das Thema Cybersecurity gilt daher heute für 90 Prozent der Führungskräfte als zentrale Herausforderung. Das geht aus einer internationalen Umfrage der Beratungsfirma Horvath unter Firmen aus zehn verschiedenen Branchen hervor. Aber was können Unternehmen tun, um sich vor den zunehmenden Bedrohungen zu schützen?

Ein zentraler Faktor, der über den Erfolg oder Misserfolg eines Hackerangriffs entscheidet, ist die Sicherheit der Identitäten. Laut einer Studie der Identity Security Alliance lassen sich 90 Prozent aller IT-Sicherheitsvorfälle auf kompromittierte Identitäten zurückführen. Ein sehr häufig genutztes Einfallstor – meist mit dem Ziel, Zugriff auf User-Accounts zu erlangen – sind Phishing-Angriffe. Cyberkriminelle schreiben beispielsweise Mails im Namen des CEOs oder geben sich als Mitarbeiter des IT-Supports aus. Durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (kurz: KI) wirken ihre Mails täuschend echt. Ob Diebstahl von Anmeldedaten oder Social-Engineering-Attacken: Wenn es darum geht, Schwächen bei der Identitätssicherheit auszunutzen, werden die Methoden immer professioneller.