Cybersicherheit Unternehmen schließen sich zu Ransomware-Initiative zusammen

Quelle: Eco 1 min Lesedauer

Während des Krieges in der Ukraine hat sich die Cyber-Bedrohungslage verschärft. Besonders kritische Infrastruktur muss geschützt werden.

Rund 67 Prozent der befragten Firmen in Deutschland waren laut einer Studie von Sophos im Jahr 2021 von Ransomware betroffen, im Jahr 2020 waren es noch 46 Prozent.(Bild:  ipopba - stock.adobe.com)
Rund 67 Prozent der befragten Firmen in Deutschland waren laut einer Studie von Sophos im Jahr 2021 von Ransomware betroffen, im Jahr 2020 waren es noch 46 Prozent.
(Bild: ipopba - stock.adobe.com)

Unter dem Dach des Verbands der Internetwirtschaft Eco haben sich die Unternehmen Sophos, Microsoft sowie Rhode und Schwarz zur Initiative Ransomware zusammengeschlossen. Laut einer Mitteilung wollen sie auf die Gefahren durch Ransomware-Angriffe aufmerksam machen und darüber aufklären, wie Unternehmen sich am besten schützen können.

Experten für Cyber-Security beobachten seit dem Ukraine-Krieg, wie sich die Bedrohungslage zunehmend verschärft. Vor allem Administratoren werden immer häufiger zum Ziel von Cyberkriminellen. Laut den Unternehmen wird versucht, mit gezielten Pishing-Attacken wichtige Passwörter auszuspähen. Das gelingt oftmals mit einer einfachen E-Mail, die mit einem gefährlichen Link oder Anhang versehen ist. Erlangen die Angreifer Zugang zu den Unternehmenssystemen, bereiten sie die Verschlüsselung aller Daten und Systeme vor, um diese als Druckmittel zu verwenden.

Vorkehrungen zum Schutz

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, die dann geforderten Lösegelder nicht zu zahlen. Es würde Nachahmungstäter nur anfeuern. Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, hat die Initiative Ransomware nun einige technische und organisatorische Vorkehrungen empfohlen. Dazu gehöre zunächst das Bewusstsein für Cybersicherheit bei den Angestellten zu fördern, aber auch starke Passwörter sowie Multi-Faktor-Authentifizierung.

Externe Verbindungen auf interne Systeme sollten nur von festgelegten IP-Adressen oder über VPN zugelassen werden, heißt es weiter. Benutzerrechte sollten zudem sparsam vergeben werden. Die Installation von Apps dürfe nur von vertrauenswürdigen Quellen zugelassen werden. Auf der technischen Seite empfiehlt die Initiative, dass Scripting-Umgebungen und Makros aus externen Quellen deaktiviert werden.

(ID:48607997)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung