Cybersicherheit Unternehmen brauchen bei Cloud-Collaboration mehr Schutz

Quelle: GBS 1 min Lesedauer

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Mit der Corona-Pandemie wuchs der Bedarf an Cloud-Collaboration-Anwendungen wie Microsoft Teams schlagartig. Cyber-Kriminelle können Schwachstellen dieser Anwendungen jedoch mit Hackerangriffen und Ransomware ausnutzen.

59 Prozent der Befragten wollen die Sicherheitsfunktionen ihrer Cloud- und Collaboration-Anwendungen wie Teams, Share Point oder One Drive mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen stärken.(Bild:  Feodora - stock.adobe.com)
59 Prozent der Befragten wollen die Sicherheitsfunktionen ihrer Cloud- und Collaboration-Anwendungen wie Teams, Share Point oder One Drive mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen stärken.
(Bild: Feodora - stock.adobe.com)

Eine Studie der Hochschule der Medien Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen GBS hat gezeigt, dass für die Mehrheit der Nutzer die integrierten Cloud-Sicherheitmaßnahmen von Microsoft 365-Anwendungen nicht ausreichend sind. Während laut einer Mitteilung 82 Prozent den integrierten Schutzmechanismen grundsätzlich vertrauen, gaben 59 Prozent an, ihre Cloud- und Collaboration-Anwendungen dennoch mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen stärken zu wollen.

Bedarf an Sicherheitsanwendungen ist groß

„Nur etwa jeder dritte Befragte verlässt sich allein auf die M365-Schutzfunktionen. Trotz der Notwendigkeit, ihre Cloud-Sicherheit mit weiteren Lösungen zu verstärken, sehen sich jedoch die meisten Unternehmen mit einigen großen Hürden wie hohen Kosten und Komplexität konfrontiert“, sagt Arno Hitzges von der Hochschule der Medien Stuttgart. Die Studienteilnehmer bestätigen das: 81 Prozent geben an, dass der Bedarf an erschwinglichen und unkomplizierten, gleichzeitig aber zuverlässigen und überschaubaren Sicherheitsanwendungen groß ist.

Auch für die Sicherheitslücke Mensch haben die befragten Unternehmen erste Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Demnach veranstalten 46 Prozent Schulungen für ihre Mitarbeiter zum Thema Cyber-Sicherheit. 55 Prozent setzen auf die Kommunikation von richtigem Verhalten. Bei Aspekten wie der Sicherheitsstrategie, Sichtbarkeit sowie technischen oder organisatorischen Einschränkungen besteht laut den Autoren der Studie jedoch Nachholbedarf.

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