Phantom Menace Unerwartetes Risiko durch alternde Smart-Home-Geräte

Quelle: Pressemitteilung der Hochschule Worms 2 min Lesedauer

Ältere Smart-Home-Geräte können laut Hochschule Worms zur Bedrohung für den Nutzer werden. Was das heißt, zeigt eine aktuelle Studie zu dem Problem.

Sogenannte „Smart Home“-Geräte sind eine feine Sache. Doch was viele nicht wissen, oder verdrägngen: Altgeräte sind ein Sicherheitsrisiko und ein gefundenes Fressen für Cyberattacken. Eine aktuelle Studie zeigt, wie es sich damit verhält.(Bild:  S. Amthing)
Sogenannte „Smart Home“-Geräte sind eine feine Sache. Doch was viele nicht wissen, oder verdrägngen: Altgeräte sind ein Sicherheitsrisiko und ein gefundenes Fressen für Cyberattacken. Eine aktuelle Studie zeigt, wie es sich damit verhält.
(Bild: S. Amthing)

Smart-Home-Geräte, die nicht mehr dem Stand der Technik genügen, könnten zur Bedrohung für die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer werden, weil sie etwa keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Nun wurde eine aktuelle Studie im Rahmen des vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) geförderten Projekts „KISAT“ veröffentlicht, die der Sache auf den Grund gegangen ist, wie es heißt. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit Simon Vrhovec von der Universität Maribor in Slowenien. In einer Umfrage, an der über 500 Personen beteiligt waren, wurde untersucht, welche Faktoren die Entscheidungen der Nutzer beeinflussen, ob sie ihre alternden Geräte wie Smart Speaker oder Smart TVs behalten oder sie durch neuere Modelle ersetzen. Der Geräteaustausch stellt nach Ansicht der Experten in diesem Zusammenhang eine effektive Sicherheitsmaßnahme gegen Cyberbedrohungen dar.

Austausch alter Smart-Home-Geräte hängt von Geld und Zeit ab

Dabei zeigte sich, dass die wahrgenommene Nützlichkeit neuer, sicherer Geräte die Entscheidung maßgeblich beeinflusst, einen Geräteaustausch vorzunehmen. Auch Bedenken hinsichtlich des Schutzes der Privatsphäre vor unautorisiertem Zugriff auf persönliche Daten bewegten die Nutzer eher zum Austausch der Geräte. Allerdings können monetärer und zeitlicher Aufwand für Verbraucher eine Hürde darstellen, dies zu tun, heißt es weiter. Das Alter des Geräts spielt in der Tat auch eine wichtige Rolle, weil die genannten Zusammenhänge nur für smarte Geräte, die über drei Jahre alt sind, bedeutend waren. Die Erkenntnisse der Studie sind außerdem für Hersteller und Vermarkter von smarten Geräten von Bedeutung. Denn sie könnten diese nutzen, um effektive Marketingstrategien zu entwickeln, die den sich wandelnden Bedürfnissen und Vorlieben der Verbraucher gerecht würden.

Die Studie entstand aus dem Wunsch heraus, außer technischen Aspekten auch die menschlichen Faktoren während des Projekts herauszufinden. Eine der Autorinnen der Studie, Julia Lenz, betonte: „In den letzten Jahren wurde viel zur Sicherheit smarter Geräte geforscht, doch wenn es um den sicheren Umgang mit alten Geräten geht, besteht nach wie vor eine große Lücke.“ Die Studie biete deshalb wertvolle Einblicke in die komplexe Natur der Entscheidungen von Nutzern, bezüglich der Intentionen sich durch moderne Geräte besser zu schützen.

Wer noch tiefer einsteigen will, der kann das unter diesem Link tun.

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