Durchgängige 3D-Drucklösung Faktor 4, ein neuer Standard für den 3D-Druck in Industriequalität

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

Ultimaker kündigt die Markteinführung des Factor 4 3D-Druckers für die Industrie an. Dieser soll die Fertigung auf ein neues Niveau der Effizienz und Zuverlässigkeit heben.

Der aus robustem Stahl, Aluminium und Glas gefertigte Factor 4 ist für den Einsatz in der Fabrikhalle konzipiert.(Bild:  Ultimaker)
Der aus robustem Stahl, Aluminium und Glas gefertigte Factor 4 ist für den Einsatz in der Fabrikhalle konzipiert.
(Bild: Ultimaker)

Der Ultimaker Factor 4 3D-Drucker ist laut Hersteller für die Entwicklung und Produktion von prozesskritischen Werkzeugen und Komponenten konzipiert. Mit der Unterstützung von technischen Materialien biete er ein hohes Maß an Vorhersagbarkeit und minimaler Varianz. Zu den Materialien zählen der Dual-Extrusion mit Direktantrieb, Onboard-Druckqualitätsberichten, temperaturgesteuertem Bauvolumen und anderen innovativen Funktionen. Die Maschine baut auf mehr als einem Jahrzehnt Engagement für Offenheit und Zugänglichkeit auf. Sie unterstützt eines der umfangreichsten Materialportfolios auf dem Markt für eine Vielzahl von Anwendungen, einschließlich

  • Endverbrauchsteilen,
  • funktionellem Prototyping,
  • Fertigungswerkzeugen und
  • Kleinserienfertigung von Zusatzkomponenten und Ersatzteilen.

Factor 4 bietet ein temperaturgesteuertes Bauvolumen von 330 Millimeter × 240 Millimeter × 300 Millimeter und eine gleichmäßige Bettheizung, die eine konstante Leistung über die gesamte Bauplatte gewährleistet.

Sie wurde für die Fertigungs- und Industriebranche entwickelt und verfügt über einen Hochtemperatur-Druckkern, mit dem Ingenieure bis zu 340 Grad Celcius drucken können. Dies ermöglicht ein breiteres Spektrum an leistungsstarken, temperaturbeständigen und langlebigen Materialien, wie z. B. das Ultimaker-PPS-CF, ein Hochtemperatur-Verbundmaterial. Die Maschine nutze das beheizte Bett und den aktiv gesteuerten Luftstrom in der Kammer, um die Temperatur des Bauvolumens auf bis zu 70 Grad Celcius zu regeln. So gewährleiste sie optimale materialspezifische Verarbeitungsbedingungen und eine gleichbleibende Teilequalität, egal wo sich der 3D-Drucker befindet.

Effizienz und Vielseitigkeit

Der Factor 4 wurde laut Hersteller getestet, um über 95 Prozent erfolgreiche Druckabschlüsse und eine Maßgenauigkeit von ± 0,2 Millimeter beziehungsweise ± 0,2 Prozent der Nennlänge des Merkmals zu erreichen.. Er wurde laut Ultimaker entwickelt, um konsistente Ergebnisse über mehrere Maschinen hinweg zu liefern – optimal für die Herstellung validierter Teile für die verteilte Fertigung.

Die Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit des Druckers machen ihn laut Ultimaker ideal für Branchen, die ihre Produktionsabläufe optimieren und die Entwicklung beschleunigen wollen. Die Druckprofilen für Factor 4 sind in Cura-5.7.1 verfügbar. Laut Hersteller können sie technische Materialien wie PET-CF und Nylon mit einer ähnlichen Produktivität wie Tough-PLA und PETG drucken. Dadurch verdopple sich die Druckgeschwindigkeit im Vergleich zur Ultimaker-S-Serie.

„Unser Engagement für die Kunden geht über die Bereitstellung eines 3D-Druckers hinaus. Wir bieten ein komplettes 3D-Druck-Ökosystem, einschließlich Hardware, Software, Materialien, Schulungen und Support“, so Michiel Alting von Geusau, CEO von Ultimaker.

„Mit unserem umfassenden Support helfen wir unseren Kunden, sich in der Komplexität des 3D-Drucks zurechtzufinden und Chancen zu erkennen. Es gibt ein ungenutztes Potenzial im Leichtindustriemarkt, und wir glauben, dass Factor 4 es den Kunden ermöglichen wird, die Anwendungsmöglichkeiten in diesem Bereich weiter zu erforschen“, so Alting. Mit seiner Effizienz und Vielseitigkeit verspreche Factor 4 einen schnellen Return on Investment, so dass die Unternehmen die Vorteile des 3D-Drucks nutzen können.

Die wichtigsten Merkmale

Industrietaugliche Leistung: Der aus robustem Stahl, Aluminium und Glas gefertigte Factor 4 ist für den Einsatz in der Fabrikhalle konzipiert. Der Drucker verfüge über

  • ein dreifach isoliertes Bauvolumen,
  • einen geschlossenen Kreislauf und
  • eine direkt angetriebene Doppelextrusion,
  • eine automatische induktive Bettnivellierung und
  • eine PEI-beschichtete,
  • flexible Bauplatte, die eine konstante Produktionsleistung auch bei komplexen und anspruchsvollen Designs gewährleistet.

Diese Merkmale in Kombination mit dem H-Brücken-Portal und einem starren Ganzmetallrahmen sollen Hochgeschwindigkeitsbewegungen und Präzision ermöglichen.

Automatischer Materialtransport und -lagerung: Das integrierte, feuchtigkeitsarme Materialhandlingsystem ermögliche es Ingenieuren, ihre Druckaufträge zuverlässig zu verwalten. Die Materialstation sei klimatisiert, wobei die Luftfeuchtigkeit unter 15 Prozent gehalten werde. Sie fasse bis zu sechs Spulen mit Filamenten in ihrem besten Zustand. Die Maschine verfüge über eine automatische Materialwechselfunktion, die nahtlos zwischen den Spulen umschalte. So vermeide sie Ausfallzeiten und gewährleiste einen unterbrechungsfreien Druck, wenn ein einzelnes Teil gedruckt wird, das möglicherweise mehrere Tage oder mehrere Spulen benötigt.

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Erhöhte Materialvielfalt: Der Drucker erweitert die Palette der Hochleistungsmaterialien in Industriequalität und ermöglicht die Produktion von Teilen mit geprüfter struktureller Integrität. Diese reiche von flexiblen Materialien bis hin zu Hochtemperatur-Verbundwerkstoffen wie dem Ultimaker-PPS-CF. Dies ist ein teilkristalliner thermoplastischer Werkstoff, der mit Kohlenstofffasern verstärkt ist. Das Material habe eine Temperaturbeständigkeit von mehr als 230 Grad Celcius und sei flammhemmend. Es biete eine leistungsstarke Alternative zu Stahl oder Aluminium für weniger anspruchsvolle Teile und ermögliche Anwendern, neue industrielle Anwendungen zu erschließen.

Nahtlose Workflow-Integration: Die Version Ultimaker-Cura-5.7.1 enthält laut Hersteller Druckprofile für Factor 4, die für optimale Druckqualität und Leistung angepasst und abgestimmt wurden. Durch die automatische Erkennung von Ultimaker-Materialien und Druckkernen in Cura biete der Factor 4 ein reibungsloses 3D-Druckerlebnis. Der Drucker sei außerdem mit allen gängigen CAD-Programmen kompatibel.

Leistungsstarke Onboard-Druckprozess-Berichterstattung: Das Gerät verfügt laut Hersteller über einen kapazitiven 7-Zoll-Touchscreen und eine Reihe von Sensoren im Druckkopf, im Bauvolumen und im automatischen Materialladesystem. Diese sollen Echtzeitdaten zur Drucker- und Materialleistung überwachen und nach jedem Druckauftrag ausführliche Berichte liefern, die laut Herateller eine einfache Teilevalidierung und Qualitätskontrolle gewährleisten.

Modulares System für vereinfachte Wartung: Das modulare Design des Druckers ermögliche eine einfache Reparatur und Wartung, wodurch Ausfallzeiten reduziert und die Produktivität optimiert werden sollen.

Zuverlässig und sicher

„Mit dem Factor 4 stellen wir eine zuverlässige Industrielösung vor, die eine solide Langzeitinvestition darstellt“, sagt Andrea Gasperini, Produktmanager für B2B-Lösungen bei Ultimaker. „Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, Produkte auf den Markt zu bringen, die den aktuellen Anforderungen entsprechen und sich im Laufe der Zeit anpassen und verbessern lassen. Factor 4 bietet die Zuverlässigkeit, für die Ultimaker-Produkte bekannt sind, und lässt sich gleichzeitig nahtlos in andere Industriemaschinen und Produktionsprozesse integrieren“, so Gasperini.

Factor 4 sei mit den Materialien auf dem Ultimaker Marketplace kompatibel und verfüge über 250 voreingestellte Druckprofile. Der Factor 4 unterstützt laut Hersteller 2,85 Millimeter Filament.

Der Drucker ist laut Ultimaker mit einem integrierten Hepa-Filter und einer großen roten Stopp-Taste ausgestattet. So will der Hersteller sicheres 3D-Drucken überall in Fabrik- oder Büroumgebungen gewährleisten.

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