Noch smarter Trumpf-Schweißroboter berechnet seine Schweißbahn selbst

Quelle: Pressemitteilung von Trumpf 2 min Lesedauer

Auf der Schweissen und Schneiden zeigt Trumpf einen Roboter zum Lichtbogenschweißen, der seine Schweißbahn selbst berechnet. Das ermöglicht ein smarter Sensor, der die Schweißpunkte ermittelt.

Trumpf hat mit dem Fraunhofer IPA eine roboterbasierte Möglichkeit für das Lichtbogenschweißen entwickelt. Das Besondere ist, dass der Schweißroboter mithilfe eines Sensors nicht nur jede Schweißbahn selbst errechnen kann. Lesen Sie mehr zu den Vorteilen.(Bild:  Trumpf)
Trumpf hat mit dem Fraunhofer IPA eine roboterbasierte Möglichkeit für das Lichtbogenschweißen entwickelt. Das Besondere ist, dass der Schweißroboter mithilfe eines Sensors nicht nur jede Schweißbahn selbst errechnen kann. Lesen Sie mehr zu den Vorteilen.
(Bild: Trumpf)

Einen Roboter, der mit Sensoren seine Schweißbahn selbst berechnet, soll ein Trumpf-Highlight auf der Weltleitmesse Schweissen und Schneiden in Essen werden. Verantwortlich dafür sei die neue Technologie namens „Smart Seam Tracking“, welche die Ditzinger mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelt haben. „Damit fällt Anwendern der Einstieg ins automatisierte Lichtbogenschweißen deutlich leichter und sie verschaffen sich Wettbewerbsvorteile“, ist R&D Manager Sven Klingschat von Trumpf überzeugt. Der Sensor sitzt dazu am Kopf der Schweißbrenner und ermittelt für jedes Bauteil automatisch die Schweißbahn. Das könne auch ein gutes Werkzeug gegen den Fachkräftemangel werden. Trumpf bringt diese Neuheit übrigens für seine Lichtbogenschweißmaschine Truarc Weld 1000 auf den Markt. Anwender, die bereits eine Truarc Weld besitzen, könnten sie nachrüsten.

Smarter Lichtbogen-Schweißroboter ist fix startklar

Wenn ein herkömmlicher Schweißroboter die Richtung ändern soll, muss der Produktionsmitarbeiter in der Software jedes Mal einen neuen Schweißpunkt setzen, erklärt der Trumpf-Experte. Das ist vor allem bei komplexen Bauteilen mit vielen Ecken oder Rundungen aufwendig. Mit der Funktion „Smart Seam Tracking“ soll der Vorgang deutlich einfacher und damit schneller werden. Der Anwender müsse lediglich den Schweißroboter in die Startposition bringen. Den Rest erledige die smarte Technik. Mithilfe des oben erwähnten Sensors erkennt der Roboter die Schweißbahn dann automatisch. Die zugehörige Software berechnet währenddessen ohne Zeitverlust die Schweißpunkte und erstellt das Schweißprogramm für das Bauteil. So könne der Roboter innerhalb von wenigen Sekunden mit dem Schweißen loslegen.

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Die Trumpf-Innovation macht es Produktionsmitarbeitern also deutlich einfacher, einen Roboter zu programmieren. Das gelte selbst dann, wenn es um komplexe Bauteile wie Spiralbögen gehe. „Außerdem benötigt der Mitarbeiter kein Fachwissen“, betont Klingschat. Über die intuitive Bedienoberfläche lassen sich außerdem verschiedene Schweißaufgaben beauftragen, wie etwa Gegenlagen oder identische Nähte.

Auch komplexe Bauteile ohne Ausschuss schweißen

Mit der Funktion „Smart Seam Tracking“ sparen Unternehmen nicht nur Zeit sondern auch Geld, wie Trumpf verspricht. Zusätzlich entlasten sie ihre Mitarbeiter. Außerdem nimmt die Prozessstabilität zu, weil der Roboter seine Schweißbahn automatisch korrigieren kann. So kann er Toleranzen oder Verzüge bei Bauteilen besser ausgleichen. Die Schweißtechnikinnovation eigne sich für jedes Unternehmen, das mithilfe von Automatisierung seine Produktivität steigern möchte. Und Anwender, die große und komplexe Bauteile schweißen, profitieren dabei besonders, weil sich die Schweißbahn bei jedem Bauteil individuell anpasst, sagt Trumpf. Damit erziele man beim Schweißen eine konstant hohe Qualität. Teile für die Windkraft oder Schneckenförderer für die Futtermittelindustrie lassen sich so zum Beispiel viel einfacher fertigen.

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