Metallrückgewinnung Trommelmotoren bewähren sich unter widrigen Umgebungsbedingungen
Die Aufbereitung von Trockenschlacken aus der Müllverbrennung ist ein Meilenstein in der Kreislaufwirtschaft. Die ZAV Recycling AG hat sich auf diese Technologie spezialisiert und setzt bei der Fördertechnik ihrer Schlackenaufbereitungsanlage auf die robusten Rulmeca-Trommelmotoren in den Nichteisenmetall-Abscheidern.
Die Kreislaufwirtschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei spielt die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe aus Abfallströmen eine zentrale Rolle. Die ZAV Recycling AG (ZAV) nimmt eine Schlüsselposition in der Schweizer Kreislaufwirtschaft ein. Das 2013 als gemeinsame Initiative von vier Müllverbrennungsanlagen gegründete Unternehmen betreibt die zentrale Schlackenaufbereitungsanlage für die Deutschschweiz.
Während herkömmliche Verfahren die heißen Schlacken nach dem Verbrennungsprozess mit Wasser löschen, ermöglicht der Trockenschlackenaustrag eine deutlich effizientere Metallrückgewinnung. Die ZAV Recycling AG hat sich auf diese Technologie spezialisiert. Statt mehrere kleine Anlagen zu errichten, entschieden sich die Betreiber für eine große, hocheffiziente Gemeinschaftsanlage in Hinwil. Im Jahr 2024 verarbeitete ZAV 115.923 Tonnen Trockenschlacken von Müllverbrennungsanlagen aus verschiedenen Kantonen und gewann dabei bedeutende Mengen an Metallen zurück. Der ökologische Nutzen ist beeindruckend: Allein 2024 erzielte die Trockenschlackenaufbereitung laut ZAV eine CO₂-Einsparung von 82.000 Tonnen – das entspricht etwa dem CO₂-Ausstoß von 450 Mio. mit dem Auto gefahrenen Kilometern.
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