Ausblick
Jenseits des Hypes: Wie Generative KI im Jahr 2025 einen echten Mehrwert in der Fertigung bietet

Ein Gastbeitrag von Gabriele Eder* 5 min Lesedauer

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Der Einsatz generativer KI wächst auch in der Fertigung, jedoch sind deutsche Unternehmen bei der Umsetzung vergleichsweise zögerlich. Drei Trends sollten Führungskräfte laut Gabriele Eder von Google Cloud im Jahr 2025 dennoch im Blick haben.

Auch wenn deutsche Unternehmen noch zurückhaltend agieren, wird sich der KI-Einsatz in der Fertigung weiter beschleunigen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Auch wenn deutsche Unternehmen noch zurückhaltend agieren, wird sich der KI-Einsatz in der Fertigung weiter beschleunigen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Fertigungsindustrie steht an der Schwelle zum Wandel. Technologischer Fortschritt, veränderte Kundenerwartungen und personelle Herausforderungen verlangen nach einem neuen Ansatz. Immer häufiger nutzen Hersteller das Potenzial generativer künstlicher Intelligenz, um Abläufe zu optimieren, die Effizienz zu verbessern, Innovationen voranzutreiben und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Eine internationale Studie von Capgemini, für die auch deutsche Unternehmen befragt wurden, zeigt: 74 Prozent der Fertigungsbetriebe sehen in ihr eine transformative Technologie, die künftig helfen wird, Umsatz und Innovationskraft auszubauen. Noch ein Jahr zuvor, im Jahr 2023, lag dieser Anteil bei 44 Prozent. Kaum verwunderlich also, dass laut einer weiteren Erhebung von Google Cloud fast zwei von drei Unternehmen in der Fertigungs- und Automobilbranche weltweit generative KI im Produktionsprozess einsetzen. In Deutschland scheint das Bewusstsein für die Bedeutung von KI zwar da zu sein – aber bezüglich der Umsetzung sind Unternehmen hierzulande vorsichtiger.