Datensicherheit in der Cloud
Tipps für Data Security in der Cloud: Wie können Unternehmen ihre Daten schützen?

Ein Gastbeitrag von Stefan Marx 4 min Lesedauer

Aufgrund der komplexen Struktur von Cloud-Anwendungen fehlt Unternehmen häufig ein genauer Überblick über die Datenverarbeitung, -speicherung und -kontrolle, die dort stattfindet. Mit vier Maßnahmen lässt sich das ändern und das Risiko von Datenschutzverletzungen deutlich senken.

Zusätzlich zu Datenverschlüsselung, Secrets-Managern und Zugriffskontrollen sollten Unternehmen auch die Aktivität der Anwendungen überwachen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Zusätzlich zu Datenverschlüsselung, Secrets-Managern und Zugriffskontrollen sollten Unternehmen auch die Aktivität der Anwendungen überwachen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Cloud-Anwendungen verfügen über eine Daten-, eine Steuerungs- und eine Verwaltungsebene. Nur wenn diese richtig konfiguriert sind, können Daten sicher verarbeitet und kontrolliert sowie auf sie zugegriffen werden. Bei der Datenebene sind dafür die Nutzer der Cloud, also die Unternehmen, selbst verantwortlich. Daten weisen einen von drei prinzipiellen Zuständen auf: Ruhezustand, Transit und Verwendung. Befinden sie sich im Ruhezustand oder werden übertragen, sollten sie durch symmetrische oder asymmetrische Verschlüsselung geschützt werden. Für die Datensicherung im Ruhezustand eignet sich die symmetrische Verschlüsselung am besten, da sie eine hohe Geschwindigkeit aufweist, die für die Verarbeitung großer Datenmengen notwendig ist.

So kann man Lösungen wie Full Disk Encryption (kurz: FDE) oder File Level Encryption (kurz: FLE) mit mehreren Sicherheitsebenen verwenden. Während der Datenübertragung lässt sich die symmetrische Verschlüsselung zusammen mit den Schlüsselpaaren nutzen, die als Teil der asymmetrischen Verschlüsselung generiert werden. Der Vorteil: Unternehmen können so auf das TLS-Protokoll zurückgreifen, das beim Schutz des Web-Datenverkehrs mittlerweile Standard ist.