Nachfrageplanung Supply-Chain-Komplexität ist keine Ausrede für schlechten Service
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Supply Chains können sich, je nach Kontext, unterschiedlich komplex gestalten. Einer positiven Customer Experience darf dies aber keinen Abbruch tun. Eine serviceorientierte Bestandsplanung kann helfen – wir erklären, wie das funktioniert.
Wenn Amazon heute aus dem Nichts auftauchte, wären vermutlich nur wenige Menschen zuversichtlich, dass das Unternehmen gewinnbringend läuft. Weltweit verkauft Amazon mehr als 3 Milliarden Produkte über 11 verschiedene Marktplätze in verschiedenen Ländern. Allein in den USA führte Amazon 2018 208 Millionen neue Produkte ein – die meisten davon sind Langsamdreher oder Long-Tail-Produkte. Doch trotz dieser extremen Komplexität und Größenordnung verdoppelte Amazon im Juli 2018 die Gewinnerwartungen der Aktionäre und erzielte einen Quartalsgewinn von stolzen 2,5 Milliarden US-Dollar.
Amazons Erfolg mag wie ein Zufall erscheinen, der sich unmöglich kopieren lässt. Doch wenn man es aufschlüsselt, wurde Jeff Bezos im Grunde genommen dadurch zum reichsten Menschen der Welt, dass er herausfand, wie man drei scheinbar widersprüchliche Dinge auf einmal erledigt: außergewöhnliche Service Levels zu niedrigsten Kosten liefern und Komplexität managen. Diese drei Ziele ohne moderne KI-basierte Technologien zu erreichen, ist für jedes Unternehmen ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich.
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