Industrie 4.0
Supply Chain Design: Störungen in der Lieferkette beheben

Von Sebastian Hofmann 3 min Lesedauer

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Daten sind die Basis für effizient gesteuerte, globale Warenströme. Mit ihnen können Unternehmen agil auf Störungen in der Lieferkette reagieren. Digitale Lösungen bieten Entscheidungshilfen, um Lieferketten im Bedarfsfall schnell anzupassen. Dabei kommt es vor allem auf die Qualität der Daten an.

Damit Industrie 4.0 funktioniert, bedarf es reibungslos funktionierender Supply Chains.(Bild:  gerenme, Llamasoft)
Damit Industrie 4.0 funktioniert, bedarf es reibungslos funktionierender Supply Chains.
(Bild: gerenme, Llamasoft)

Der Begriff Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution, die sich durch einen zunehmenden Datenaustausch sowie eine Automatisierung in der Fertigungstechnik auszeichnet. Die Auswirkungen von Industrie 4.0 und der Vernetzung von Maschinen werden oft als Bedrohung der traditionellen Supply Chain betrachtet. Doch neue digitalisierte Supply-Chain-Design-Plattformen können die hohe Störanfälligkeit von Lieferketten dank Industrie 4.0 reduzieren und das Supply Chain Management revolutionieren.

Störanfälligkeit der Supply Chain

Die vielschichtigen Gründe für Unterbrechungen der Supply Chain stellen Logistiker vor große Herausforderungen: Von defekten Maschinen oder Materialien, Explosionen, Naturkatastrophen wie Bränden, Stürmen oder Hochwasser, dem Ausfall von Lieferanten oder auch Mitarbeiterstreiks bis hin zu Handelskonflikten oder Ereignissen wie dem Brexit: All dies sind Beispiele für schwerwiegende Faktoren in der Supply Chain. Aber viel häufiger lösen weitaus weniger dramatische Begebenheiten Ausfälle in der Lieferkette aus: so zum Beispiel menschliche Fehler, die zu Verzögerungen in der Produktion führen und sich auf die gesamte Supply Chain auswirken können.