Industrie 4.0/ IIoT
Subscription Economy: Ohne die dritte Cloud geht´s nicht

Von Jean-Michel Cagin und Michael Mansard* 6 min Lesedauer

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Neue Geschäftsmodelle, bei denen die flexible Nutzung von Produkten im Vordergrund steht, benötigen Lösungen, um diese abbilden zu können. Klassische CRM- und ERP-Systeme sind hier überfordert.

Unternehmen benötigen die so genannte dritte Cloud, wenn sie neue Geschäftsmodelle einfach umsetzen und flexibel auf die Kundenbedürfnisse reagieren wollen.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Unternehmen benötigen die so genannte dritte Cloud, wenn sie neue Geschäftsmodelle einfach umsetzen und flexibel auf die Kundenbedürfnisse reagieren wollen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Die neuen E-Scooter, die seit einigen Monaten in allen deutschen Großstädten unterwegs sind, verdeutlichen die Richtung, in der sich viele Geschäftsmodelle heute entwickeln: Kaum jemand kauft einen solchen E-Scooter; stattdessen werden sie im Verleih betrieben, und der Kunde zahlt ganz flexibel die tatsächliche Nutzung. Auch wenn die Sinnhaftigkeit dieser neuen Transportmittel umstritten ist, zeigen sie doch die generelle Einstellung vieler Verbraucher. Statt etwas zu besitzen, nutzen sie es lieber.

Ein Trend, von dem auch die Automobilbranche betroffen ist. Die Fahrzeugverkäufe sind rückläufig. Gleichzeitig erleben Car- und Ride-Sharing-Angebote einen Boom. Eine aktuelle Studie belegt, dass die meisten Deutschen davon ausgehen, in Zukunft mehr flexible Subscription-Modelle zu verwenden und weniger physische Dinge zu besitzen.