Cyber-Sicherheit
Stuxnet - schlägt der Iran jetzt zurück?

Von Jürgen Schreier 2 min Lesedauer

Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran ist beschlossene Sache. Cybersicherheits-Fachleute rechnen nun damit, dass iranische Hacker auf diesen Schritt mit Cyberattacken - quasi mit einer Stuxnet-Retourkutsche - reagieren könnten.

IT-Security-Fachleute befürchten, iranische Hacker könnten nach der Aufkündigung des Atomabkommens kritische Infrastrukturen in den USA unter "Beschuss" nehmen. (Bild:   / CC0)
IT-Security-Fachleute befürchten, iranische Hacker könnten nach der Aufkündigung des Atomabkommens kritische Infrastrukturen in den USA unter "Beschuss" nehmen.
(Bild: / CC0)

Der Stuxnet-Angriff auf die iranische Atomindustrie im Jahr 2010 gilt bis heute als Paradebeispiel für eine IoT-Attacke. Jetzt, da die USA aus dem in der Amtszeit von Präsident Obama mit dem Iran geschlossenen Atomabkommen ausgestiegen sind, halten Cybersecurity-Experten Vergeltungsmaßnahmen für des Iran durchaus wahrscheinlich. Das hat die Redaktion des vom IoT Institute herausgegebenen Newsletters IoTI Informer erfahren.

Irans Hacker lernen von der NSA

Grundsätzlich neigt der Iran dazu dazu, auf "Konfrontationen" mit geheimen Cyber-Maßnahmen zu reagieren. Seit dem Jahr 2010 der Fall, nachdem die USA und Israel angeblich den Stuxnet-Wurm in irakische Atomanlagen eingeschleust haben, um die Anreicherungskapazitäten des Landes zu dezimieren. Der Angriff soll rund 1000 iranische Atomzentrifugen zerstört und haben wurde so zu einem archetypischen Beispiel für die Macht von Cyberangriffen.

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