Umfrage Start-ups sind Technologie-Vorreiter in Deutschland

Quelle: Bitkom 1 min Lesedauer

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Bitkom wertet es als gutes Zeichen, dass Gründer bereits auf neue Technologien setzen. Auch KMU könnten so langfristig profitieren.

Für die Umfrage wurden 203 Tech-Startups befragt. (Bild:  Friends Stock - stock.adobe.com)
Für die Umfrage wurden 203 Tech-Startups befragt.
(Bild: Friends Stock - stock.adobe.com)

Der Branchenverband Bitkom hat in einer aktuellen Umfrage gezeigt, dass jedes zweite deutsche Start-up mittlerweile künstlichen Intelligenz und Big Data nutzt. Laut einer Mitteilung haben 53 Prozent der Befragten Big Data und Data Analytics und 49 Prozent KI im Einsatz. Der Anteil werde weiter steigen, da 39 Prozent die Einführung von KI und 31 Prozent die Einführung von Big Data und Data Analytics planen oder darüber diskutieren. Zum Vergleich: in der Gesamtwirtschaft nutzen erst 15 Prozent KI, weitere 25 Prozent planen es oder diskutieren darüber. Bei Datenanalysen sind es in der Gesamtwirtschaft etwa 39 Prozent.

Auch bei weiteren Zukunftstechnologien können deutsche Start-ups laut Bitkom punkten. Demnach setzen bereits 27 Prozent Technologien rund um das Internet of Things ein, 29 Prozent planen es oder diskutieren darüber. 5G ist in 14 Prozent der Startups im Einsatz, 17 Prozent sind in der Planungs- und Diskussionsphase. Auf 3D-Druck setzen bereits 11 Prozent, 6 Prozent planen oder diskutieren die Nutzung. Virtual und Augmented Reality wird erst in 8 Prozent der Startups verwendet, aber hier ist der Unterschied zu denjenigen, die den Einsatz planen oder diskutieren mit 22 Prozent besonders hoch. Die Blockchain setzen erst 5 Prozent ein, 22 Prozent diskutieren oder planen den Einsatz.

Nur eine geringe Relevanz in der deutschen Startup-Szene haben laut Bitkom Drohnen (5 Prozent Nutzer, 8 Prozent planen oder diskutieren), Robotik (4 Prozent und 13 Prozent) sowie autonom fahrende Fahrzeuge (3 Prozent und 8 Prozent). Ganz unten auf der Liste stehen derzeit noch Quantencomputer, mit denen sich 2 Prozent bereits beschäftigen, aber immerhin in jedem zehnten Startup (10 Prozent) wird eine Nutzung diskutiert oder geplant.

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