Datenökonomie
Start-up Cybus pilotiert „IDS-ready“-Prüfkriterien

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

Alles, was sich im Industrial IoT bewegt, beruht auf Produktionsdaten. Doch es hapert bei vielen Projekten an der einfachen und sicheren Datenverbindung zwischen Maschinen und Management. Die International Data Spaces Association (IDSA) und Cybus haben deshalb eine Kooperation zur kommenden „IDS-ready“-Prüfung gestartet.

Prof. Dr. Boris Otto (links im Bild), Leiter Fraunhofer ISST und stellvertretender Vorsitzender der International Dataspaces Association, gratuliert Peter Sorowka (Bildmitte), CTO und Gründer der Cybus GmbH, zur erfolgreichen Pilotierung der „IDS-ready“-Prüfkriterien. Sascha Wessel (rechts im Bild), Fraunhofer AISEC, führte die Prüfung durch. (Bild:  Mirko Krenze)
Prof. Dr. Boris Otto (links im Bild), Leiter Fraunhofer ISST und stellvertretender Vorsitzender der International Dataspaces Association, gratuliert Peter Sorowka (Bildmitte), CTO und Gründer der Cybus GmbH, zur erfolgreichen Pilotierung der „IDS-ready“-Prüfkriterien. Sascha Wessel (rechts im Bild), Fraunhofer AISEC, führte die Prüfung durch.
(Bild: Mirko Krenze)

Die International Data Spaces Association (IDSA), der Industrie-Player wie Sick, Siemens, ThyssenKrupp, Schaeffler angehören, präsentiert den ersten Kriterienkatalog zur Zertifizierung von IIoT-Lösungen. Als eines der ersten Unternehmen unterzog das Hamburger Start-up Cybus seine Connectware erfolgreich der Kriterienpilotierung durch die Arbeitsgruppe Certification der International Data Spaces Association (IDSA).

Lücke zwischen Produktion und Industrie-Apps in der Cloud geschlossen

Cybus hat eine Software zur sicheren Verbindung von Maschinen und Produktionsanlagen mit digitalen Geschäftsmodellen, wie Pay-per-Use oder Predictive Maintenance, entwickelt. Damit schließt Cybus die Lücke zwischen Produktion und Industrie-Apps in der Cloud. „Das ist wie Speed-Dating auf dem Shop Floor. Die Connectware sorgt für eine Verbindung zwischen IoT-Anwendung und beliebigem Maschinenprotokoll – von OPC UA, MQTT, Modbus bis hin zu proprietären Sprachen. Technisch halten wir damit die Komplexität aus der Umsetzung von IoT-Anwendungen für Unternehmen raus. Egal was man im Bereich Industrie 4.0 vorhat, das notwendige Übel ist immer, die richtigen Daten an die richtige Stelle zu bringen“, sagt Peter Sorowka, einer der drei Gründer von Cybus.

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