Expertenbeitrag

 Hanspeter Meindl

Hanspeter Meindl

Global Head of Smart Manufacturing , Wipro Limited

Mobilfunkstandards
Standards werden das mobile Ökosystem voranbringen

Von Hanspeter Meindl 6 min Lesedauer

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Seit der Einführung der 2G-Technologie in den frühen 90ern hat sich die mobile Technologie enorm weiterentwickelt. Mit GPRS kam die Web-Unterstützung, schnelles Surfen und Video-Telefonie wurden durch 3G möglich. Mit LTE wurde dann sogar Video-Streaming in hoher Auflösung praktisch einsetzbar.

Expertenrechnen damit, dass die Zahl der vernetzten Geräte in zwei Jahren auf circa 40 Milliarden anwachsen wird.(Bild:   / CC0)
Expertenrechnen damit, dass die Zahl der vernetzten Geräte in zwei Jahren auf circa 40 Milliarden anwachsen wird.
(Bild: / CC0)

Die Kosten für Datenübertragungen sinken und die Geschwindigkeit wird höher, so dass Unternehmen nach Einsatzmöglichkeiten dieser Netzwerke Ausschau halten, die über Telefonieren und Web-Inhalte hinausgehen. Bereits heute setzen Branchen wie das Gesundheitswesen, Versorger oder die Automobilindustrie auf das Ökosystem rund um das Internet der Dinge und Maschinenkommunikation(M2M). Analysten gehen davon aus, dass die Zahl der vernetzten Geräte bis 2020 auf rund 40 Milliarden anwachsen wird - mehr als doppelt so viele wie aktuell. Viele der M2M-Geräte setzen bei der Anbindung noch auf GPRS-Module. Ein so gestaltetes mobiles IoT hat sich bislang als praxistauglich erwiesen, weil die Geräte nur relativ geringe Datenraten benötigten. Darüber hinaus ermöglichte GPRS längere Batterielaufzeiten und eine zuverlässigere Verbindung als 3G. Wenn sich die Netze von GSM- in Richtung LTE-Technologien entwickeln, werden sich die Connectivity-Lösungen aber anpassen müssen.

Das weltweite Normungsgremium 3GPP (die Abkürzung steht für „Third Generation Partnership Project”) hat bei der Berücksichtigung dieser Bedenken eine aktive Rolle gespielt. Erste Bemühungen diesbezüglich starteten mit der 3GPP Version 10, mit der eine Architektur für Machine Type Communications (MTC) eingeführt wurde. Dies hat sich für die Bereitstellung von Standardfunktionen und -spezifikationen sowohl für Mobilfunknetze als auch für M2M-Module als hilfreich erwiesen.

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