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Highlights und Eindrücke von der SPS 2023

Von Sandro Kipar 2 min Lesedauer

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Die Besucherzahlen in Nürnberg steigen wieder, die Unternehmen loben die guten Fachgespräche in den Messehallen. Ist also alles gut bei den Automatisierern? Nicht ganz.

Auch wenn die Stimmung der Automatisierer auf der SPS 2023 gut ist, schwingen in vielen Gesprächen die Sorgen mit. Die Geschäfte könnten aufgrund der wirtschaftlichen Lage schnell abkühlen, heißt es immer wieder. (Bild:  Sandro Kipar/VCG)
Auch wenn die Stimmung der Automatisierer auf der SPS 2023 gut ist, schwingen in vielen Gesprächen die Sorgen mit. Die Geschäfte könnten aufgrund der wirtschaftlichen Lage schnell abkühlen, heißt es immer wieder.
(Bild: Sandro Kipar/VCG)

Sie können Kaffee kochen, selbstständig Dinge transportieren und den Arbeitsalltag vereinfachen: Roboter. Unter dem großen Sammelbegriff Automatisierung traf sich die Branche vom 14. bis 16. November 2023 wieder in Nürnberg auf der SPS. Der Aufbruch in eine nachhaltige Zukunft war das Motto der diesjährigen Fachmesse, doch vor allem konjunkturelle Sorgen wurden bei Gesprächen an den Ständen immer wieder thematisiert.

Zum Beginn der Fachmesse für Automatisierer warf der Verband ZVEI einen Blick auf die Zahlen: Von Januar bis September 2023 summierte sich der Umsatz der deutschen Automatisierung auf insgesamt 47,6 Milliarden Euro. Dies sei ein Plus von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Also Jammern auf hohem Niveau? „Als ich letztes Jahr hier stand, konnte die Automatisierungsbranche vor Kraft kaum laufen“, sagte Rainer Brehm, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation während der Präsentation der Zahlen. Jetzt seien die Auftragseingänge auf einem hohen Niveau rückläufig. Grund dafür seien bekannte Probleme wie geopolitische Ereignisse rund um Russland oder neuerdings im nahen Osten sowie der Fachkräftemangel. Die größten Probleme in Deutschland würden aktuell jedoch durch Bürokratie entstehen. Vor allem KMU kämen nicht mehr hinterher und verlieren den Überblick über den wachsenden Berg an Auflagen für ihr Unternehmen, so Brehm. „Viele Regularien sind sicher sinnvoll, aber für die Unternehmen ist der Umsetzungszeitraum oft zu kurz.“

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