Smarte Qualitätskontrolle

Spritzgießfehler günstiger per KI und Roboter entdecken

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Leider werden auch noch „i. O.“-Teile als schlecht bewertet

Für die industrielle Serienfertigung ist dieser Wert allerdings noch zu gering, müssen die Kölner zugeben. Denn der Nachteil dieses Schwellenwertverfahrens sei, dass bei der Qualitätskontrolle etwas mehr Produktionsausschuss entstehe. Man habe etwa festgestellt, dass Schmutzpartikel, die in den meisten Fällen kein Risiko für den technischen Ablauf darstellten, vom Algorithmus trotzdem als Anomalie angesehen würden. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf. In einem Folgeprojekt sollen die Erkenntnisse nun aber vertieft und auf weitere industrielle Anwendungen übertragen werden.

Mehr zum Projekt und den Partnern aus der Industrie

Das Projekt wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Anja Richert vom Cologne Cobots Lab der TH Köln durchgeführt. Der Konsortialführer SHS plus GmbH beschäftigte sich mit der Optimierung von Prozessen, Produktqualität und Effizienz in der Kunststoffverarbeitung. Und die Sentin GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf Software-Tools mit künstlicher Intelligenz für zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) und industrielle Inspektionen spezialisiert hat – zum Beispiel Bildauswertungen. Das Vorhaben wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt als Projektträger im Rahmen der Initiative „KMU-innovativ“ mit 897.126 Euro über drei Jahre gefördert.

Bildergalerie

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