Useability
Software muss einfach bedienbar sein

Von Martin Mayer-Abt, David C. Thömmes und Klaus Neugebauer 6 min Lesedauer

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Noch immer fragt man sich bei manchen Softwareprogrammen, ob die Programmierer Rücksicht auf die Belange des Anwenders genommen haben. Dabei wäre es ganz einfach, denn dem Nutzer gefällt, was einfach zu bedienen und schön anzusehen ist.

Schon bei der Entwicklung neuer Software sollte auf die Bedürfnisse des Anwerders bezüglich leichter Bedienbarkeit Rücksicht genommen werden.(Bild:  ©Redpixel - stock.adobe.com)
Schon bei der Entwicklung neuer Software sollte auf die Bedürfnisse des Anwerders bezüglich leichter Bedienbarkeit Rücksicht genommen werden.
(Bild: ©Redpixel - stock.adobe.com)

Kann man über die Nutzbarkeit von Softwareprogrammen reden, ohne gleich den warnenden Zeigefinger des Nutzers zu sehen, diese müsse sich deutlich verbessern? User Experience Design ist der spannende Prozess hin zu leicht verständlicher und schnell benutzbarer Software unter den gebotenen technischen Möglichkeiten und unter der Einhaltung definierter oder empirisch entstandener Standards und Styleguides. Dabei ist die Mensch-Computer-Interaktion das wissenschaftliche Fundament und im Kern soll das Nutzererlebnis beziehungsweise die sogenannte User Experience auf allen Ebenen optimal stimuliert werden. Dem Nutzer gefällt, was einfach zu bedienen und schön anzusehen ist.

Aber wie kann das gelingen, wenn – wie am Beispiel des „BPM-Tools“ (Business Process Management), welches ein Unternehmen mit seinen Geschäftsprozessen, Strukturen und weiteren Aspekten abbildet – die anwendungsspezifischen Sachverhalte, hier die Prozesssprache, schon notwendig fremd ist und nur für eine kleine Gruppe hoch spezialisierter Anwender verständlich?